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Schwedische Bahn

Alles wieder im Gleis

Publicerat tisdag 8 juni 2010 kl 09.52
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Dag Rosander
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Schneechaos im Februar

Der kalte und schneereiche Winter hat auch Schwedens Zugverkehr auf harte Proben gestellt. Vor allem betrifft dies die staatseigene Schwedische Bahn, SJ. Insgesamt beläuft sich die Rechnung für die Bereitstellung von Ersatztransportmitteln und für Reparaturen auf umgerechnet 25 Millionen Euro. Erst dieser Tage sind die letzten Reparaturen beendet worden, und der Verkehr läuft nun wieder normal.

Bestimmte Strecken waren nicht befahrbar, teilweise mussten Lok und Wagen außer Betrieb genommen werden, weil die Kälte die Bremsen zu stark angegriffen hatte. Die Folge: Zugausfälle oder stundenlange Verspätungen - bis weit ins Frühjahr hinein. Denn erst jetzt, nachdem mit der Reparatur von Toiletten die letzten Winterschäden beseitigt sind, fährt die Bahn wieder mit voller Kraft.

Vertrauen auf dem Gefrierpunkt
Nun gilt es, das zerstörte Vertrauen der Kunden zu reparieren. SJ wird sich mächtig anstrengen müssen. „Ich kann nicht behaupten, dass ich vorher sonderlich großes Vertrauen in die Bahn gehabt hätte", sagt eine Frau, „was im Winter passierte, hat mir lediglich den Rest gegeben." Und eine andere Frau kritisiert: „Sie hätten mehr vorausdenken sollen. Sie hätten mehr Ressourcen einsetzen müssen, um die Probleme zu mindern."

Verfahrene Situation
Dag Rosander, Pressechef bei SJ, sieht die Dinge gelassen: „Natürlich beeinflusst uns das in gewisser Weise. Dennoch hoffe ich auf das Verständnis der Reisenden - immerhin war die Situation extrem. Flugplätze mussten schließen, Autos kamen von der Straße ab, Schiffe froren in der Ostsee fest. Alles in allem kann man sagen: der Zug ist und bleibt ein bequemes und sicheres Transportmittel. Wir hatten im Winter im Zusammenhang mit dem Zugverkehr keine Personenschäden."

Gleichwohl war der vergangene Winter die härteste Periode in der gesamten Geschichte der Schwedischen Bahn. Im kürzlich veröffentlichten Quartalsbericht wurden die Extra-Kosten auf rund 25 Millionen Euro beziffert. Aus dem finanziellen Schaden hat man inzwischen gelernt: Zwar werde man auch künftig nicht alle Widrigkeiten ausschalten können, so Dag Rosander. Gegen Schneeverwehungen oder festgefrorene Bremsen dürfte auch im kommenden Winter nicht allzu viel zu machen sein.

Bessere Information
Dennoch hat man jetzt eine Reihe vorbeugender Maßnahmen beschlossen. So sollen die Verkehrsleitzentralen besser geführt und die Züge verkehrssicherer gemacht werden. Ganz wichtig auch: ein rascher Informationsfluss, bei dem die Reisenden nicht auf der Strecke bleiben. „Wenn noch einmal ein solcher Winter kommt, werden wir damit weitaus besser zurechtkommen als in diesem Jahr", verspricht Dag Rosander.

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