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sudan-bericht

Schwere Vorwürfe gegen Lundin Oil

Publicerat tisdag 8 juni 2010 kl 09.03
Ölvorkommen im Sudan

Eine Gruppe europäischer Organisationen zur Wahrung der Interessen des Öllandes Sudan hat das schwedische Mineralöl-Unternehmen Lundin Oil beschuldigt, für Massaker an Zivilisten mitverantwortlich zu sein. In einem Bericht über die kriegerischen Auseinandersetzungen in dem afrikanischen Land zur Zeit um die Jahrtausendwende erklärt die Europäische Koalition für Öl im Sudan, ECOS, Lundin und andere Unternehmen hätten dazu beigetragen, dass Einwohner ölreicher Regionen mit Gewalt vertrieben worden seien. Dabei hätten sudanesische Truppen und Milizen zahlreiche Kriegsverbrechen begangen.

Weiter heißt es, zwar habe sich Lundin Oil nicht direkt an Übergriffen beteiligt, doch lägen Verstöße gegen das Völkerrecht und damit eine Mitschuld an Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor.

Ein Sprecher von Lundin Oil bezeichnete die Vorwürfe in einer ersten Stellungnahme als ungerechtfertigt, sagte aber eine genaue Prüfung des Berichts zu.

In der von ECOS genannten Zeit zwischen 1997 und 2003 gehörte der jetzige schwedische Außenminister Carl Bildt dem Aufsichtsrat des Unternehmens an. Er ließ durch einen Sprecher erklären, der ECOS-Bericht betreffe nicht seinen damaligen Posten, sodass kein Anlass zu einer Stellungnahme bestehe.

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