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Vorortkrawalle

Erneut Ausschreitungen in Rinkeby

Publicerat onsdag 9 juni 2010 kl 10.52
Ausgebranntes Auto im krawallgeschüttelten Rinkeby (Foto: Fredrik Persson/Scanpix)

Aktualisiert 16.55 Uhr

Im Stockholmer Vorort Rinkeby ist es auch in der Nacht zum Mittwoch wieder zu Ausschreitungen gekommen. Rund 50 Jugendliche warfen mit Steinen auf Polizisten und setzten eine Jugendfreizeitstätte in Brand. Die anrückende Feuerwehr wurde an den Löscharbeiten gehindert, so dass das Gebäude vollständig zerstört wurde.

Weitere elf Brände brachen in Rinkeby und im angrenzenden Tensta aus. Die Polizei vermutet auch in diesen Fällen Brandstiftung, hat aber noch keine Verdächtigen festgenommen. Verletzt wurde in der Krawallnacht niemand. Inzwischen hat die Polizei ihre Bereitschaft verstärkt und wird nun rund um die Uhr im Einsatz sein, um bei weiteren Unruhen rechtzeitig einschreiten zu können.

Die Ursache für die Ausschreitungen ist nicht bekannt. Polizeiangaben zufolge sollen die Gewalttätigkeiten jedoch schon am frühen Abend im Zusammenhang mit einem größeren Fest begonnen haben. Einigen Jugendlichen soll der Eintritt verwehrt worden sein, was möglicherweise zu Frustration geführt haben könnte.

Reinfeldt appelliert an Eltern und Organisationen

Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt sagte im Schwedischen Rundfunk, die Unruhen in Rinkeby seien ein Zeichen für eine Gesellschaft, die nicht für alle Menschen gut funktioniere. Er hoffe jedoch, dass Eltern, Freiwilligenorganisationen und andere Erwachsene das Gespräch mit den Jugendlichen suchen und so die allgemeine Beunruhigung dämpfen würden. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass die Konsequenzen äußerst ernst ausfallen könnten, so Reinfeldt weiter. Welche Konsequenzen dies sein könnten, sagte der Ministerpräsident nicht.

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