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Asylpolitik

UN-Kritik wegen Massenausweisung von Irakern

Publicerat torsdag 10 juni 2010 kl 10.30
Allgemeine Sicherheitslage kein Asylgrund

Das UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) hat Schweden und drei weitere Länder wegen der Massenausweisung von irakischen Flüchtlingen scharf kritisiert. Einem Bericht der Zeitung Svenska Dagbladet zufolge verurteilte das UN-Organ die Aktion, die das Leben der Iraker aufs Spiel setze.

Am Mittwoch entschied Schweden gemeinsam mit Norwegen, den Niederlanden und Großbritannien über die Massenausweisung und flog die Iraker mit einer Chartermaschine nach Bagdad. Es ist das erste Mal, dass eine Gruppe europäischer Länder gemeinsam eine Ausweisung durchführt.

Die Asylanträge sämtlicher Asylsuchender waren zuvor abgelehnt worden. Laut schwedischer Migrationsbehörde konnten die Betroffenen nicht nachweisen, dass sie in ihrer Heimat persönlich bedroht werden. Den Hinweis auf die allgemeine Sicherheitslage im Land erkannte die Behörde nicht an.

Das Flüchtlingskommissariat warnte davor, dass die gemeinsame Aktion die falschen Signale nicht zuletzt an Iraks Nachbarländer Syrien und Jordanien senden könnte, wo viele Iraker als Flüchtlinge leben. Ein Chef der Grenzpolizei sagte dagegen im Svenska Dagbladet, das Konzept sei ein effektiver und sicherer Einsatz für sämtliche Beteiligte. Die Reise bedeute eine Kostenersparnis sowie kürzere Wartezeiten.

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