Du måste aktivera javascript för att sverigesradio.se ska fungera korrekt och för att kunna lyssna på ljud. Har du problem med vår sajt så finns hjälp på http://kundo.se/org/sverigesradio/
Sudan-Bericht

Bildt muss mit Anklage rechnen

Publicerat torsdag 10 juni 2010 kl 11.27
Wird von der Vergangenheit eingeholt: Außenminister Carl Bildt

Wegen der Vorwürfe gegen das schwedische Ölproduktionsunternehmen Lundin Oil und sein Agieren im Sudan muss sich auch Außenminister Carl Bildt möglicherweise vor Gericht verantworten. Das schreibt die Zeitung Dagens Nyheter mit Verweis auf die Polizeizeitung. Demnach soll Bildt in seiner Funktion als Vorstandsmitglied in der Zeit zwischen 1997 und 2003 für die Verbrechen an der Menschlichkeit mitverantwortlich gewesen sein.

 (Radio Schweden, 8.6.2010)

Bildt begrüßte gegenüber Dagens Nyheter eine genaue Untersuchung der Vorfälle. Die Frage nach möglicher Mitschuld wollte er nicht kommentieren.

Die Europäische Koalition für Öl im Sudan, ECOS, wirft Lundin Oil vor, sich aktiv an den kriegerischen Auseinandersetzungen in dem afrikanischen Land um die Jahrtausendwende beteiligt zu haben. Dabei habe Lundin Oil zuvorderst seine Interessen gewahrt und unter anderem dazu beigetragen, Einwohner ölreicher Regionen gewaltsam zu vertreiben. Dabei hätten sudanesische Truppen und Milizen unzählige Kriegsverbrechen begangen, denen 12.000 Menschen zum Opfer fielen.

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Har du frågor eller förslag gällande våra webbtjänster?

Kontakta gärna Sveriges Radios supportforum där vi besvarar dina frågor vardagar kl. 9-17.

Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min Lista".