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BILDUNG

Mehr Anreize zum Sprachenlernen

Publicerat måndag 14 juni 2010 kl 14.57
Bildungsminister Jan Björklund

Schwedens bürgerliche Regierung setzt ihre Reformen im Bereich der Schule fort. Um Schüler wieder stärker zum Erlernen einer Fremdsprache über das obligatorische Englisch hinaus zu motivieren, will Bildungsminister Jan Björklund Sonder-Anreize einführen.

Schwedische Schüler gelten insgesamt als recht firm im Englischen; mit den Kenntnissen in Spanisch, Französisch oder gar Deutsch sieht es hingegen vergleichsweise mager aus – Tendenz sinkend. Momentan haben zum Ende der Grundschule in der 9. Klasse nur sechs von zehn Schülern eines dieser drei Wahlfächer belegt. Laut dem Regierungsvorschlag erhalten Schüler, die Spanisch, Französisch oder Deutsch lernen, beim Übergang aufs Gymnasium nun zusätzliche Leistungspunkte. Damit können sie die Chancen verbessern, auf dem Gymnasialzweig ihrer Wahl unterzukommen.  „Es handelt sich um einen Mittelweg“, so Bildungsminister Björklund über das neue Konzept. „Die Sache ist freiwillig; aber wenn man sich anstrengt und sich dafür entscheidet, dann zieht man einen Gewinn daraus.“

Derzeit kann ein Schüler, der laut dem schwedischen Notensystem „Sehr gut“ in allen Fächern hat, maximal 320 Leistungspunkte erreichen. Laut dem Regierungsvorschlag könnten als Anerkennung für das Lernen einer modernen Fremdsprache, die Schwedens Schulen auf freiwilliger Basis ab dem 6. Schuljahr anbieten, 20 Punkte dazukommen. Der Vorschlag soll ab 2014 gelten. Wer in diesem Jahr in die sechste Klasse kommt, kann sich also mit der Wahl eines Sprachfachs schon weitsichtig Sonderpunkte sichern.  Das Belohnungssystem soll ausdrücklich nur für moderne Fremdsprachen gelten. Der Unterricht in der jeweiligen Muttersprache, den Schwedens Schulen Migrantenkindern anbieten, fällt ausdrücklich nicht in diesen Bereich.

„Schlieβlich wollen wir die Schüler ermuntern, Sprachen zu lernen, die man nicht bereits spricht“, so Jan Björklund. „Andernfalls würde es bedeuten, wer seine Muttersprache wählt, bekommt Extra-Punkte. Das träfe dann letztlich auch für Schwedischsprachige zu, die Schwedisch lernen. Uns geht es darum, zum Erlernen von Fremdsprachen zu motivieren.“   

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