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Lebensmittel

Klima-Siegel für Lebensmittel

Publicerat tisdag 15 juni 2010 kl 12.30
En kundvagn med livsmedel. Foto: Hasse Holmberg/Scanpix.
Klima-smart oder nicht? Das neue Label gibt Auskunft

Umweltbewusste Verbraucher in Schweden bekommen beim Kauf von Lebensmitteln neue Entscheidungshilfen: Seit diesem Dienstag können Lebensmittel, die unter geringem Schadstoffausstoβ produziert worden sind, mit einem Klima-Label gekennzeichnet werden. Die ersten derart markierten Produkte werden augewählte Gemüse aus schwedischen Gewächshäusern und bestimmte Milchsorten sein.

Nach dreijähriger Arbeit liegt nun ein Bewertungssystem vor, nach dem Lebensmittel mit dem Klima-Label versehen werden können. Christel Cederberg, Forscherin am Institut für Lebensmittel und Biotechnik, SIK, hat an dem Zertifizierungssystem mitgewirkt. Gerade in Sachen Essen und Trinken, betont sie, dürfe man den Klimafaktor keinesfalls auβer Acht lassen. „Wenn wir uns den gesamten Schadstoffausstoβ weltweit ansehen, müssen wir feststellen, dass die Lebensmittelproduktion – also all das, was wir essen, inklusive der gesamten Kette von Produktion über Transport bis hin zur Abfallentsorgung – für 25 bis 35 Prozent der gesamten Schadstoffmenge steht. Wenn wir es ernst meinen mit dem Ziel, den Schadstoffausstoβ markant zu senken, dann kommen wir an den Lebensmitteln nicht vorbei.“

Siegel vorerst für einheimische Produzenten

Für die Auszeichnung mit dem Klimasiegel müssen nun verschiedene Kriterien erfüllt sein. So muss eine Tomate, die das Siegel erhalten will, einem Gewächshaus entstammen, das gut isoliert ist und mit erneuerbarer Energie gewärmt wird. Vorerst können nur einheimische Waren zertifiziert werden; in der Zukunft sollen aber auch ausländische Produzenten die Zertifizierung beantragen können. Schlieβlich mag ein Apfel, der am anderen Ende der Welt in einer umweltfreundlichen Plantage gereift ist, für sich betrachtet ein „grünes“ Produkt sein; nach dem Transport über Tausende von Kilometern hat er gleichwohl sein dickes Klima-Päckchen zu tragen.

Beifall bei Verbrauchern

Die Initiative zur Umwelt-Zertifizierung von Lebensmitteln hatte Schwedens Regierung im Jahr 2007 ergriffen. Ausdrückliches Ziel war es, auf die Lebensmittelindustrie Druck auszuüben, die Produktion klimafreundlicher zu gestalten. An der Erarbeitung der Zertifizierung beteiligt waren die unabhängigen Ök-Label Krav und Svenskt Sigill. Krav wird die neuen Klimaanforderungen ab sofort in die eigenen Kriterien einverleiben – alle Produkte mit dem Krav-Label sind somit auch klimagerecht. Bei den Verbrauchern dürfte die Neuerung gut ankommen. Zahlreiche Umfragen belegen, dass das Gros der Schweden Informationen zur Herkunft der Produkte nachfragen, die bei ihnen auf den Tisch kommen. In einer Untersuchung der Naturschutzbehörde fanden im vergangenen Jahr 92 Prozent der Befragten die Idee einer Klima-Zertifizierung gut.

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