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BANKEN

Liquidierte HQ-Bank: Aktionäre fordern neue Untersuchung

Publicerat onsdag 29 september 2010 kl 10.39
Aus der Traum: HQ-Bank

Aktionäre der Ende August geschlossenen privaten Geschäftsbank HQ Bank fordern eine neuerliche Untersuchung des Bankskandals. Dabei haben sie sich der Unterstützung des Verbandes der schwedischen Kleinaktionäre, Aktiespararna, versichert. Vor allem gehe es darum, die Verantwortung des damaligen HQ-Vorstands für den Kollaps der Bank zu untersuchen, sagte der Chef von Aktiespararna, Günter Mårder, am Rande der auβerordentlichen HQ-Aktionärsversammlung am Dienstag in Stockholm.

Schwedens Finanzaufsicht hatte der Investmentbank mit 20000 Kunden und einem Börsenwert von zuletzt 1,5 Mrd. Kronen (165 Mio. Euro) wegen starker Unterkapitalisierung und Bruch der Bankregeln die Lizenz entzogen und die Zwangsliquidation angeordnet. Der von HQ eingesetzte Untersuchungsbeauftragte hatte den alten Vorstand des Mutterunternehmens von der Verantwortung für den Zusammenbruch der Bank freigesprochen.

Mehrere Aktionäre forderten auf der Aktionärsversammlung vom neu eingesetzten Vorstand den Einsatz eines neuen, gesonderten Untersuchungsbeauftragten. Der neue Vorstandsvorsitzende Leif Ljungholm sagte, er stehe berechtigten Schadenersatz-Forderungen aufgeschlossen gegenüber. Etwa 900 Personen und Unternehmen hatten bei der Bank Einlagen, die die von der Banken-Garantie abgedeckten 500 000 Kronen überschreiten. Der frühere Vorstandschef und Mitbegründer der Bank, Mats Qviberg, hatte auf der Aktionärsversammlung sein Bedauern für die hohen Verluste der Aktionäre beteuert. Sven Hagström, zweiter Mitbegründer und gröβter Aktionär, war der Versammlung ferngeblieben. Er lehnt eine neuerliche Untersuchung des Falls ab.

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