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Telefonie

Festnetz wird reduziert

Publicerat onsdag 29 september 2010 kl 10.59
Bald mancherorts nur noch ein Andenken.

Der Telefonieanbieter TeliaSonera baut Teile seines Festnetzes ab. 50 000 Festnetzanschlüsse in ganz Schweden werden in den kommenden fünf Jahren durch verschiedene mobile Lösungen ersetzt. Eine Anpassung des Festnetzes an die künftigen Breitbandstandards sei in sehr dünn besiedelten Regionen weder möglich noch wirtschaftlich, so das Unternehmen.

Seit voriger Woche haben 500 Telefonkunden in den Gemeinden Flen, Vetlanda, Uppvidinge und Årjäng keinen Festnetzanschluss mehr. Und in den nächsten Monaten werden weitere hinzukommen, erklärt Anders Bruse, Projektleiter bei TeliaSonera.

„In den kommenden fünf Jahren werden so gut wie alle schwedischen Gemeinden von der Maßnahme betroffen sein, denn auch in Großstädten haben Teile des Telefonnetzes nur sehr kleine Verteilerstationen, zum Beispiel in den Stockholmer Schären.“

Festnetz zu teuer

Aus Kostengründen werden die Netze hier nicht an die Standards der Zukunft angepasst. „Das sind sehr teure Netzkomponenten, die auch in der Wartung sehr teuer sind. Sie an die künftigen Breitbandstandards anzupassen wäre wirtschaftlich nicht vertretbar, wenn es mobile Telefondeckung gibt, durch die wir das Festnetz ersetzen können“, erklärt der Projektleiter.

Statt ihres festen Telefons erhalten die betroffenen Kunden entweder ein ganz normales Mobiltelefonabonnement, oder ihr alter Apparat wird mit einer besonderen Buchse an das Mobilnetz angeschlossen. Im einigen Fällen, in Regionen, in denen die Deckung schwach ist, wird auf den Hausdächern eine Verstärkerantenne montiert, die den drahtlosen Empfang verbessern soll. Bislang hat TeliaSonera keine Klagen entgegennehmen müssen, so Anders Bruse. Auch nicht von Abonnenten mit Verstärkerantennen.

Schlechte Erfahrungen in Småland 

An die 10 000 Haushalte werden nach Telias Schätzung diese Ausrüstung brauchen, die erstmals getestet wurde, als im Frühjahr 2004 der Sturm Gudrun in der Provinz Småland das Telefonnetz auf Monate hinaus lahmlegte, weil umgestürzte Bäume weite Teile der Überlandleitungen niederrissen. Unter anderem in der Gemeinde Tingsryd war man auf das mobile Netz mit Verstärkerausrüstung angewiesen. Und die dort gemachten Erfahrungen lassen nicht auf eine problemfreie Zukunft für die festnetzlosen Abonnenten der Zukunft hoffen, meint Bürgermeister Arne Karlsson. „Fax hat überhaupt nicht funktioniert, bei Telefongesprächen hat man manchmal Klicklaute gehört und Gespräche wurden auf unerklärliche Weise unterbrochen, um nur einige Beispiele zu nennen. Ich denke, die Umstellung auf mobile Telefonie wird problematisch, und insbesondere sorge ich mich darum, dass ältere Mitbürger verunsichert sein werden.“ Damals, in der Sturmnacht Gudrun, waren nämlich nicht nur Teile des Festnetzes ausgefallen. In einer akuten Phase brach auch das gesamte Mobilnetz zusammen.

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