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Alternativer Nobelpreis

Die Preisträger 2010

Publicerat torsdag 30 september 2010 kl 10.17
Die Preisträger (von links) Shrikrishna Upadhyay aus Nepal, Nnimmo Bassey aus Nigeria, Die Organisation Physicians for human right - Israel und Bischof Erwin Kräutler aus Brasilien. Foto: Right Livelihood

In Stockholm sind am Donnerstagvormittag die Namen der diesjährigen Preisträger des Right Livelihood Award, oft Alternativer Nobelpreis genannt, bekannt gegeben worden. Die Preissumme von umgerechnet rund 200 000 Euro teilen sich vier Vorkämpfer der Menschenrechte.

Der Nigerianer Nnimmo Basey wird ausgezeichnet für die Stärkung der nigerianischen Umweltbewegung. „Die Situation in Nigeria, um die sich Baseys Organisation kümmert, ist sehr geprägt von der Ölförderindustrie, die eine enorme Zerstörung nicht nur der Umwelt, sondern der Lebensbedingungen der Menschen, Landwirtschaft, Gesundheit mit sich gebracht hat. Die Organisation unterstützt Menschen juristisch, arbeitet aber auch politisch an einer Veränderung der Lage“, erklärt der Generalsekretär der Right Livelihood-Stiftung Ole von Uexkull.

Bekämpfung von Armut

Neben Nnimmo Basey gibt es drei weitere Preisträger. Bischof Erwin Kräutler aus Brasilien wird für seinen Kampf für die Rechte der Ursprungsbevölkerung geehrt. Ein Leben lang habe sich Kräutler unablässig für die Rettung des Urwaldgebietes rund um den Amazonas-Fluss eingesetzt und so sowohl die Rechte der dort lebenden Bevölkerung als auch der Natur zu wahren versucht. Shrikrishna Upadhyay und die Organisation Sappros aus Nepal haben Verdienste bei der Bekämpfung von Armut in der Lokalbevölkerung erworben. Dabei habe die Organisation versucht, die Ursachen zu untersuchen, und habe sich auch von Gewaltandrohungen und von politischer Instablitiät nicht beirren lassen. Geehrt wird schließlich auch die israelische Gesundheitsorganisation Physiscians for human rights – Israel, die sich unermüdlich für „jedermanns Recht auf Gesundheit in Israel und Palästina“ einsetzt.

Verleihung 6. Dezember

Der Preis, der 1980 von dem deutsch-schwedischen Briefmarkensammler Jakob von Uexkull gestiftet wurde, um „praktische Lösungen für die akutesten Probleme der Welt zu ehren und zu unterstützen“, wird am 6. Dezember im Schwedischen Reichstag feierlich übergeben.

Fakten Right Livelihood

Gestiftet 1980 von Jakob von Uexkull aus dem Erlös einer umfangreichen Briefmarkensammlung, nachdem der Versuch, die Nobelstiftung für die Preisidee zu interessieren, fehlgeschlagen war.

Der Fonds wurde seither von mehreren privaten Spendern ausgeweitet.

Eine zehnköpfige internationale Jury wählt die Preisträger aus. Vorschlagsrecht haben alle Menschen.

Die Stiftung mit Sitz in Stockholm führt Bildungsveranstaltungen durch und betreibt eine Hochschule in Malaysia. Außerdem forscht und publiziert sie wissenschaftliche Artikel zum Thema Menschenrechte.

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