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Chemie-Nobelpreis 2010

Heck, Negishi und Suzuki für Palladium-Katalyse

Publicerat onsdag 6 oktober 2010 kl 11.49
Die Akademie der Wissenschaften präsentiert die Chemie-Preisträger

Der diesjährige Nobelpreis für Chemie geht an den US-Amerikaner Professor Richard F. Heck von der University of Delaware,  sowie die Japaner Ei-ichi Negishi von der Purdue University und Hakira Suzuki, University Hokkaido. Die Wissenschaftler werden für ihre Verdienste um die Palladium-Katalyse geehrt. Dies gab die Schwedische Akademie der Wissenschaften am Mittwoch in Stockholm bekannt.

Die drei Forscher haben großartige Kunst im Reagenzglas hervorgebracht, so die Einleitung der Königlich-Schwedischen Akademie der Wissenschaften. Sie erhalten den Preis, weil sie Kohlenstoff-Atome zu komplexen Molekülen verbunden haben, die diverse Aufgaben in der Wissenschaft und Entwicklung übernehmen können.

Die Heck-Reaktion, die Negishi-Reaktion und die Suzuki-Reaktion machen es Kohlenstoff-Atomen möglich, sich auf Palladium-Atomen zu verbinden. Diese Methode wird als palladiumkatalysierte Kreuzkupplung bezeichnet. Sie wird beispielsweise dazu verwendet, medizinische Wirkstoffe herzustellen.

Alle drei Wissenschaftler haben bereits eine lange Forscherkarriere hinter sich und haben einen Grossteil ihrer Forschung in den USA durchgeführt.

Der Amerikaner Richard F. Heck ist 1931 geboren und Professor Emeritus and der University of Delaware in den USA. Ei-ichi Negishi ist Japaner und 1935 geboren. Er ist Professor für Chemie an der Purdue University in den USA. Sein Landsmann Aikira Suzuki wurde 1930 geboren und ist Professor Emeritus an der Hokkaido Universität in Sapporo, Japan.

Heck zeigte sich überrascht aber gefasst, als er die Nachricht von dem Nobelpreis erhielt: „Ich hatte keine Ahnung. Früher habe ich mal daran gedacht. Aber ich habe nie wirklich geglaubt, dass das tatsächlich passieren würde. Ich fühle mich geehrt.“

Auch Negishi wollte den Gerüchten zunächst nicht glauben: „Nun, ich war mir nicht sicher. Aber es wurde darüber geredet. Das gab mir zu denken.“

 Der Preis ist mit umgerechnet rund 1 Million Euro dotiert und wird am Todestag Alfred Nobels, dem 10. Dezember, von König Carl XVI. Gustaf in Stockholm überreicht.

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