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SCHULE

Neuer Lehrplan für die Grundschule: Christentum weiter dominierend

Publicerat måndag 11 oktober 2010 kl 12.43
Schulminister Jan Björklund

Im Religionsunterricht in der schwedischen Grundschule wird das Christentum weiterhin eine zentrale Rolle spielen. Das hat Schulminister Jan Björklund im Zusammenhang mit der Präsentation des neuen Lehrplans am Montag betont.

"Ganz gleich, ob man sich selbst zu Religiosität oder Christentum bekennt oder nicht, ist es Tatsache, dass das Christentum einen wichtigen Einfluss hatte", so Björklund. "Deshalb müssen die Schüler in unserem Land darüber viel lernen. Es handelt sich um einen Teil unseres Kulturerbes."
Das Schulamt hatte vorgeschlagen, den vier übrigen Weltreligionen Islam, Judentum, Hinduismus und Buddhismus einen gleichberechtigten Platz im Lehrplan einzuräumen und die Unterrichtszeit für das Christentum entsprechend zu kürzen. Die bürgerliche Regierung hatte dies abgelehnt.

Der neue Grundschul-Lehrplan gilt ab Herbst kommenden Jahres. Bei den Lehrplänen, die jeweils für die Vorschule, die obligatorische Grundschule und die gymnasiale Oberstufe gelten, handelt es sich um von der Regierung ausgefertigte Richtlinien für sämtliche Fächer. Der endgültige Lehrplan muss jeweils von verschiedenen Instanzen begutachtet, jedoch nicht vom Reichstag gutgeheiβen werden.

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