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Afghanistan

Strategie steht fest

Publicerat måndag 18 oktober 2010 kl 09.45
In einem Panzerfahrzeug dieser Art fiel der 22-Jährige in der Nähe von Mazar-i-Sharif. Foto: Henrik Montgomery/Scanpix.

Trotz des Todes eines weiteren schwedischen Soldaten in Afghanistan hält die nordische Isaf-Truppe an ihrer Strategie fest. Man werde weiterhin gemeinsam mit afghanischen Einheiten in den Hochburgen der Taliban im Norden des Landes patroullieren, das teilte der Befehlshaber der schwedisch-finnischen Truppe, Oberst Gustaf Fahl mit.

Auf einer solchen Patrouillenfahrt war am vergangenen Samstag eine schwedische Einheit unter Beschuss geraten. Ein zu Hilfe eilendes Panzerfahrzeug fuhr auf eine Landmine auf und wurde gesprengt. Dabei kam ein 22-jähriger Soldat ums Leben, zwei weitere wurden leicht verwundet.

Der Einsatz in Afghanistan ist derzeit umstritten. Die Linkspartei erneuerte ihre Forderung nach sofortigem Abzug der schwedischen Truppen. Die bürgerliche Regierungskoalition verhandelt derzeit mit den Sozialdemokraten und den Grünen über eine gemeinsame Haltung. Am 4. November will Ministerpräsident Reinfeldt dem Reichstag seinen Vorschlag für den weiteren Afghanistaneinsatz vorlegen.

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