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isaf

Kritik an schwedischer Militärführung

Publicerat onsdag 20 oktober 2010 kl 12.31
US-Drohne über Afghanistan

Nach den jüngsten Zwischenfällen in Afghanistan, wo in den vergangenen Tagen bei Taliban-Überfällen ein schwedischer Soldat getötet und mehrere verwundet wurden, gibt es zunehmend Kritik an der schwedischen Militärführung. Einer der Vorwürfe betrifft den Einsatz unbemannter Aufklärungsflugzeuge, die zur Frühwarnung vor feindlichen Angriffen dienen.

Der Verteidigungsexperte der zur Regierungskoalition gehörenden liberalen Volkspartei, Allan Widman, kritisierte, dass das schwedische ISAF-Kontingent diese Möglichkeit bisher kaum nutzt.

Völkerrecht als Hinderungsgrund?

Er bezog sich auf eine Erklärung des Oberkommandos, der verstärkte Einsatz solcher Flugzeuge, sogenannter Drohnen, verzögere sich wegen völkerrechtlicher Bedenken. Dazu sagte Widman gegenüber der Zeitung Dagens Nyheter, dieser Einwand sei unverständlich. Beispielsweise nutze das deutsche Afghanistan-Kontingent ständig Drohnen, um die eigenen Soldaten besser vor Taliban-Überfällen zu schützen. Er nehme doch an, so Widman weiter, dass Schweden und Deutschland das internationale Völkerrecht auf gleiche Weise auslegten. Diese Frage dürfe also kein Hinderungsgrund für notwendige taktische Maβnahmen sein.

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