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Gewerkschaft:

Beerenpflücker-Vertrag war ungültig

Publicerat måndag 25 oktober 2010 kl 11.49
Verraten und verkauft in Schweden

Der von der Einwanderungsbehörde bestätigte Arbeitsvertrag, der Hunderte von vietnamesischen Beerenpflückern in Schweden in den wirtschaftlichen Ruin getrieben hat, war letzlich ungültig. Das hat die Gewerkschaft der Kommunalangestellten betont. Die betreffenden Vietnamesen hätten deshalb im Sommer letztlich gar nicht nach Schweden einreisen dürfen, sagte ein Gewerkschaftssprecher im Schwedischen Rundfunk.

Die Gewerkschaft ihrerseits hatte einem Dokument zugestimmt, in dem das schwedische Beeren-Unternehmen dem einzelnen Beerenpflücker einen Monatsverdienst von umgerechnet rund 1700 Euro garantierte. Allerdings hatte die Gewerkschaft keine Kenntnis von den Arbeitsverträgen, die die Zeitarbeitsfirma ihrerseits mit den Arbeitskräften schloss. Demnach erhielten sie zwar monatlich 1700 Euro, jedoch nur unter der Vorausssetzung eines täglichen Ertrags von 95 Kilogramm Johannisbeeren beziehungsweise 60 Kilogramm Blaubeeren. Dieses vom Einwanderungsamt bestätigtte Abkommen sei nicht tragbar, so der Gewerkschaftssprecher.

Keiner der mittlerweile nach Vietnam zuruckgekehrten Beerenpflücker, mit denen der Schwedische Rundfunk im Kontakt war, hat in Schweden Lohn erhalten. Sie haben nun jeweils Schulden zwischen 1500 und 2500 Euro, was mehreren vietnamesischen Jahreslöhnen entspricht.

 (Radio Schweden 8.9.2010)

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