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Attentate in Malmö

„Man traut sich nicht mehr raus wie früher"

Publicerat tisdag 26 oktober 2010 kl 16.32

Die Unruhe und Besorgnis insbesondere unter Malmös Einwanderern wächst mit jedem Tag, an dem der unberechenbare Täter weiter auf freiem Fuß ist. An der Montessori-Schule ist die Sorge längst auf die Schulkinder übergesprungen.

„Zwei Frauen sind doch durch ein Fenster angeschossen worden, und das war fast unser Nachbarhaus“, erzählt die 12-jährige Belita Balint, die in die 5. Klasse der Montessori-Schule geht, im Schwedischen Rundfunk. „Da waren plötzlich ganz viele Polizisten und Leute vom Fernsehen. Als ich gehört habe, dass da geschossen wurde, habe ich total Angst gekriegt, weil ich da auch draußen war. Ich habe aber nichts gehört.“ 

Belita ist froh, dass sie die Opfer, die mit leichten Verletzungen davon kamen, nicht kannte. Die Folgen der Anschlagsserie bekommt aber auch die 12-Jährige am eigenen Leib zu spüren. „Man traut sich nicht mehr rauszugehen wie früher. Manche Eltern sagen ganz Nein. Meine Mama lässt mich zwar raus, aber nicht spät. Sie macht sich ja auch Sorgen.“ 

Ihre Freundin Laura Lundström spricht das aus, was sich viele wünschen, rein praktisch jedoch nicht zu lösen ist. „Die müssen die ganze Stadt überwachen. Mal taucht er oder sie an einem Ort auf, dann plötzlich an einem anderen. Das ist unheimlich!“ 

Opfer in Angst 

100 Polizisten arbeiten nunmehr an dem Fall. Von der Erstellung eines Phantombildes ist die Polizei jedoch noch weit entfernt. Die bisherigen Zeugenaussagen sind unzureichend. Ein genaues Täterprofil soll jedoch schon in wenigen Tagen vorliegen. Dies werde laut Polizei nicht nur die Tätersuche vereinfachen, sondern auch dabei helfen, weitere Taten zu verhindern. 

Eins der Opfer des unbekannten Täters ist Basi Hassan. Der Somalier wurde zu Monatsbeginn an einer Bushaltestelle angeschossen. Im Dunkeln, so wie zum Tatzeitpunkt damals, wagt sich Basi Hassan nicht mehr vor die Tür. Während die Schmerzen langsam nachlassen, werden ihn die Erlebnisse an jenem Abend wohl noch lange verfolgen. 

„Ich schlafe nicht viel, und wenn, dann sehr schlecht. Ich muss immer daran denken, was passiert ist. Dass mich einer angeschossen hat und ob es vielleicht wieder passieren wird. Das bereitet mir große Probleme.“ 

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