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OECD-Jahresbilanz

„Schwedens Wirtschaft stark wie Pippi Langstrumpf"

Publicerat torsdag 20 januari 2011 kl 10.08
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Foto: Jacques Brinon/AP.
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Er hat zwar nur einen Zopf, verwaltet aber Schwedens Taler so gut wie Pippi Langstrumpf ihr Gold, lobt die OECD: Finanzminister Anders Borg.

Aktualisiert 11:08

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, OECD, sagt für Schweden eine starke Wirtschaftsentwicklung voraus. Der starke Trend von 2010 mit einem Zuwachs um 5,2 Prozent, setzt sich im laufenden Jahr laut der Prognose um 3,9 Prozent fort, gefolgt von 3,4 Prozent 2012.  „Schwedens Wirtschaft steht stark wie Pippi Langstrumpf“, sagte OECD-Generalsekretär José Angel Gurria vor der Presse. „Schweden ist eine Erfolgsstory, obgleich das Land von Faktoren bedroht wird, die außerhalb seiner Kontrolle liegen, weil es eine offene Wirtschaftsform hat.“

Schweden habe die globale Finanzkrise gut gemeistert, rühmen die OECD-Analysten. Die Krise habe gezeigt, dass Schwedens finanzielle Auffangsysteme gut funktionieren. Die Expertenempfehlung lautet nun: Krisenmaßnahmen zurückfahren. So sollten Bankenhilfsprogramme abgewickelt werden, und die Reichsbank sollte eventuelle Inflationsrisiken mit einer schrittweisen Anhebung des Leitzinses dämpfen.

Warnungen spricht die OECD bezüglich der Lage auf dem Arbeitsmarkt aus. Es bestehe ein Risiko, dass Langzeitarbeitslosigkeit zum bestehenden Problem werde. Für 2011 sagt die Organisation einen Rückgang der Arbeitslosigkeit auf 8 Prozent (von 8,4 Prozent 2010) voraus, der sich 2012 auf 7,5 Prozent fortsetzt.

In der internationalen Debatte wird Schweden zunehmend mit den so genannten „Tiger“-Staaten verglichen, ein Lob, das Finanzminister Anders Borg mit gemischten Gefühlen entgegennimmt, da mehrere der asiatischen „Tiger“ einen abrupten Fall erlebt haben: „Diese Beschreibung beinhaltet, dass wir vorsichtig sein und die finanzielle Stabilität absichern müssen, damit nicht plötzlich der Banksektor oder galoppierende Immobilienpreise zum Problem werden. Wir müssen Schweden reformieren, um die Arbeitslosigkeit zu senken. Schwedens Wachstum sieht gut aus, aber wir müssen uns weiter bemühen, unser Produktionsvermögen zu stärken.“ Weitere Maßnahmen seien auch im Bankensektor nötig. So überlege man, dem Beispiel der Schweiz zu folgen und die Anforderungen an den Kapitaldeckungsgrad zu erhöhen.

Luise Steinberger

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