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Keine Wölfe zum Aussetzen

Publicerat tisdag 15 februari 2011 kl 13.12
Keine Wölfe zum Aussetzen
(2:15 min)
Wölfe im Raubtierzentrum Grönklitt (Foto: Jan Collsiöö /Scanpix)

Die Pläne der Regierung, Wolfswelpen in den schwedischen Wäldern auszusetzen, um den Bestand genetisch aufzufrischen, stoßen immer wieder auf Probleme:

Zuerst wollten die schwedischen Tierparks in diesem Jahr noch keine Tiere bereitstellen.

Jetzt bezweifeln Experten in Finnland, dass Wölfe von dort zum Aussetzen in Schweden in Frage kommen.

„Wir sind der Ansicht, dass Wolfswelpen nicht in Schweden ausgesetzt werden sollten, sagt Pentti Lähteenoja von der finnischen Landwirtschafts- und Forstbehörde. 

Erst vor einigen Wochen hatte Umweltminister Andreas Carlgren der versammelten Presse die schwedischen Schritte zur Stabilisierung des Wolfsbestands erläutert. Noch in diesem Frühling sollten unter anderem Wolfswelpen aus einheimischen Tierparks von wilden Wölfinnen „adoptiert“ werden.

Erst ausprobieren

Die Parks allerdings widersetzen sich den Plänen. Mats Amundin, Forschungschef des Wildparks Kolmården, will das Aussetzen von Welpen zunächst sorgfältig zwischen verschiedenen Parks testen: „Wir wollen sicherstellen, dass auch wirklich eine Chance besteht, wenn wir später Wölfe in die freie Wildbahn aussetzen. Man muss ja immer damit rechnen, dass die Parkwelpen nicht von wilden Wölfinnen angenommen werden.“

Weder jetzt noch später

Regierungsplan B, Wölfe aus Finnland einzuführen, scheint sich nun ebenfalls zu zerschlagen. Der finnische Wolfsbestand sei zurzeit klein, teilte die finnische Landwirtschafts- und Forstbehörde mit. Im Interview mit dem schwedischen Rundfunk ist Pentti Lähteenoja, Abteilungschef bei der Behörde, dann noch deutlicher: „Ausgesetzte Jungwölfe überleben nicht so leicht, wenn sie in unbekannte Jagdreviere verpflanzt werden. Schweden kann also weder in diesem noch in den kommenden Jahren Wölfe aus Finnland bekommen.“

Tollwut und Zwergbandwurm

Die Kritik der EU-Kommission an der Wolfsjagd hat die schwedische Regierung in Zugzwang versetzt. Der Wolfsbestand muss genetisch aufgefrischt werden. Jetzt hofft die Regierung, Wölfe aus einem Gehege westlich von Moskau zu beziehen. Um wie viele Exemplare es sich dabei handeln kann, ist unsicher. Geplant sind 20 Neuzugänge aus dem Osten bis zum Jahr 2014. Unbekannt ist auch, wie wild oder zahm diese Tiere sind – Wölfe die an Menschen gewöhnt sind, meiden sie meistens nicht. Zudem ist ungewiss, ob und welche Krankheiten oder Parasiten diese Wölfe möglicherweise nach Schweden einschleppen würden, zum Beispiel Tollwut oder Zwergbandwurm.

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