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Umwelt

Schwedische Arzneimittel tragen zu Umweltverschmutzung in Indien bei

Publicerat fredag 18 februari 2011 kl 10.19
Joakim Larsson, Chemiker aus Göteborg, vor einem Fluss nahe der Arzneimittelherstellung in Hyderabad, Indien. Foto: Joakim Larsson

Umweltverschmutzungen im Zuge der Herstellung von Medikamenten in der indischen Stadt Hyderabad machen in Schweden Schlagzeilen. Auch schwedische Firmen lassen in der Millionenstadt billig herstellen und tragen somit zur ausgiebigen Verschmutzung vor allem der Gewässer bei. Schwedische Wissenschaftler haben in Laborversuchen festgestellt, dass ein Fluss außerhalb eines von Arzneimittelbetrieben beschickten Klärwerks Antibiotikagehalte aufweist, die höher sind, als im Blut eines Menschen während einer akuten Antibiotikakur nachgewiesen werden.

Neben dem allgemeinen Risiko der Ausbildung resistenter Bakterien leiden die Anwohner auch konkret unter Beschwerden: „Nach einem kurzen Gang durch die Luft bekam ich aufgrund der Chemikaliendämpfe, die das Abwasser ausdünstete, Atembeschwerden, die den ganzen Tag nicht nachließen. Die Umwelt dort ist extrem belastet“, so Joakim Larsson, Chemiker an der Universität Göteborg, der auf die Verschmutzung aufmerksam machte. Schwedische Unternehmen, wie beispielsweise Astrazeneca, die in Hyderabad fertigen lassen, geben an, es sei besser, selbst vor Ort die Bedingungen beeinflussen zu können, als weniger verantwortungsbewussten Konkurrenten das Feld zu überlassen. Niklas Westerholm, zuständig für die Auslandsproduktion, hebt hervor, man stelle dieselben Anforderungen an indische Zulieferer wie an die Produktion in Schweden. „Wir können nicht zu 100 Prozent garantieren, dass die Umwelt nicht belastet wird, weil über 90 Fabriken dasselbe Klärwerk beschicken. Aber wir arbeiten sehr eng mit unseren Zulieferern zusammen und sorgen dafür, dass diese ihre Prozesse stetig verbessern und ihre Emissionen kontrollieren.“

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