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Verbrechen

Mehr Polizisten lösen weniger Verbrechen

Uppdaterat tisdag 22 februari 2011 kl 12.30
Publicerat tisdag 22 februari 2011 kl 09.30
Bis die Polizei ausrückt, vergeht oft mindestens eine Viertelstunde

Aktualisiert 12.30 Uhr

Trotz Bereitstellung von Extramitteln in mehrstelliger Millionenhöhe kommt die Polizei bei der Verbrechensaufklärung nicht hinterher. Wie die Zeitung Dagens Nyheter schreibt, lösen mehr Kriminalbeamte inzwischen weniger Verbrechen. Demnach sank die Zahl der aufklärten Wirtschaftsverbrechen seit 2006 von 30 auf 7 Prozent. Bei Diebstählen und Einbrüchen ist die Aufklärungsrate noch schlechter: Nur bei einem von 40 Verbrechen dieser Kategorie kommt es zur Anklage oder Verurteilung. Gleichzeitig dauert es dem Blatt zufolge länger, bis die Polizei nach einem Notruf zum Tatort ausrückt. 

Justizministerin Beatrice Ask erklärte im Schwedischen Rundfunk, die Ergebnisse seinen landesweit sehr unterschiedlich. Dies sei inakzeptabel. Als mögliche Erklärung für die Ermittlungsschwächen der Polizei nannte Ask mangelnde Effektivität, aber auch eine gestiegene Zahl von Anzeigen insbesondere bei Sachbeschädigung und Gewaltverbrechen.

Für den Zeitraum 2006 bis 2010 stellte die Regierung Sondermittel für das Polizeiwesen in Höhe von umgerechnet rund 370 Millionen Euro bereit.

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