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Stenger Winter - dickes Eis

Klirrende Kälte läßt Ostsee erstarren

Publicerat onsdag 23 februari 2011 kl 09.14
Eis deckt Ostsee zu
(2:25 min)
Das Eis der Ostsee macht der Seefahrt zu schaffen. Foto: Hasse Homgren / Scanpix

Der strenge Winter hat dazu geführt, dass die Ostsee in einem Grad vereist ist wie schon seit Langem nicht mehr. Laut Angaben des Staatlichen Meteorologischen und Hydrologischen Instituts SMHI erreicht die Vereisung bald die des Rekordwinters im Jahr 1987. Die sechs schwedischen Eisbrecher sind deshalb beinahe im Dauereinsatz.

Temperaturen unter – 20 Grad Celsius über relativ lange Zeit haben dazu geführt, dass große Teile der Ostsee vereist sind. Dies bestätigt Amund Lindberg von SMHI gegenüber dem Schwedischen Rundfunk: „Es hat sich sehr viel Eis gebildet: Von der Südostküste über die Ålandsee bis zum Baltikum. Auch um Gotland herum hat Eisbildung eingesetzt.“

Die knarrende Kälte hat die Ostsee mit ihrem geringen Salzgehalt auf einer Fläche von 270.000 Quadratkilometern zum Einfrieren gebracht. So viel Eis hat es seit dem Rekordwinter 1987 nicht mehr gegeben.

Eisbrecher im Einsatz

„Damals war die gesamte Ostsee so gut wie zugefroren bis hinauf ins Kattegatt und Teilen vom Skagerrak“, bestätigt Lindberg. Die sechs schwedischen und sechs finnischen Eisbrecher sind deshalb beinahe im Dauereinsatz. Während sechs von ihnen damit beschäftigt sind, die Fahrrinnen vor allem in nord-südlicher Richtung offen zu halten, liegen die anderen sechs Fahrzeuge vor den Häfen, um auf Anfrage Handelsschiffe auf dem letzten Stück zu begleiten.

Allein bis Mitte Februar hatten die sechs Eisbrecher der schwedischen Schifffahrtsbehörde 1.131 Fahrzeugen assistiert und 48 geschleppt. Sie haben dabei 36.237 nautische Meilen zurückgelegt, also mehr als eineinhalb mal um den Globus. Von den schwedischen Eisbrechern arbeiten Atle in der bottnischen Bucht, Frej im  Kvarken, Ymer und Tor Viking in der Bottensee, Balder Viking in der Bucht von Gävle und Vidar Viking um die Åland-Inseln. Hinzu kommen noch die Hilfseisbrecher auf dem Mälarsee und im Vänersee. 

Und auch Ende Februar Anfang März sieht es danach aus, dass sich die Eislage kaum entschärfen wird, wie Amund Lindberg bestätigt. „Erst zieht ein Tiefdruckgebiet mit starken Winden über Südschweden. Das kann zu Störungen an der Küste von Sörmland führen. In der kommenden Woche wird es dann wieder kälter und wir bekommen noch mehr Eis.“

Dieter Weiand

Informationen von SMHI zur Eislage

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