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Palme-Mord

Pettersson gestand gegen Bezahlung

Publicerat fredag 2 november 2001 kl 10.10

Der Schwede, der in einem Zeitungsartikel die tödlichen Schüsse auf Olof Palme gestanden hatte, distanzierte sich gestern Abend in einem Fernsehinterview von dem Artikel. Auf die Frage, warum er den Mord am früheren schwedischen Ministerpräsidenten in der Zeitung zugegeben habe, sagte Christer Pettersson: „Vielleicht weil es ein bisschen Geld dafür gab. Nur deswegen, darauf können Sie Gift nehmen."

Der obdachlose Drogenabhängige hatte von der Zeitung umgerechnet 450 D-Mark erhalten, weil der den Artikel unterschrieb, in dem er sagte, er können den Mord begangen haben. Der mit ihm befreundete Journalist bekam ein Honorar von umgerechnet 1 100 D-Mark.

Die Staatsanwaltschaft teilte heute mit, dass sie von neuen Verhören mit Pettersson absieht.

Pettersson war zunächst wegen Mordes am früheren schwedischen Ministerpräsidenten Palme verurteilt - in zweiter Instanz 1989 jedoch freigesprochen worden.

Palmes Frau, Lisbet, hatte Pettersson nach dem Mord  Ende Februar 1986 als Täter identifiziert. Sie fordert nun eine Wiederaufnahme des Verfahrens.

Sybille Neveling

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