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LIBYEN

Schwedisches Flugzeug soll UN bei Evakuierung aus Libyen unterstützen

Publicerat fredag 4 mars 2011 kl 11.00
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Hercules-Transporter der schwedischen Luftwaffe steht für internationale Evakuierungsaktion zur Verfügung
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Gunilla Carlsson (Foto: Bertil Ericson/Scanpix)

Nach der abgeschlossenen Evakuierung von Schweden und Bürgern anderer Staaten aus Libyen hat die Regierung am Freitag beschlossen, den Vereinten Nationen das Hercules-Transportflugzeug der Luftwaffe zur Verfügung zu stellen, das zur Evakuierung eingesetzt worden war. Nach dem Einsatz vom Donnerstag befindet sich das Flugzeug wieder in Malta. Weitere Hilfsmaßnahmen seien geplant, sagte Entwicklungshilfe-Ministerin Gunilla Carlsson im Gespräch mit dem Schwedischen Rundfunk.

So unterstützt die staatliche Entwicklungshilfe-Organisation SIDA mit zusätzlich umgerechnet rund 3,6 Millionen Euro Hilfsorganisationen, die sich vor Ort im Krisengebiet befinden. Das schwedische Hercules-Flugzeug soll sowohl dem UN-Flüchtlingskommissariat UNHCR als auch der Internationalen Organisation für Migration IOM zur Verfügung stehen, um Notleidende aus libyschen Grenzgebieten evakuieren zu können. Gunilla Carlsson sagte, da es sich beim Hercules in erster Linie um ein Transportflugzeug handele, untersuche man zudem gegenwärtig Möglichkeiten, Passagierflugzeuge zur Verfügung zu stellen, um Migranten-Arbeitskräfte in ihre Heimatländer ausfliegen zu können: „Das UNHCR braucht im Moment vor allem zivile und größere Flugzeuge, die längere Strecken fliegen können, beispielsweise nach Bangladesh, Vietnam oder Ghana. Wir schauen jetzt, ob wir diese Bemühungen finanziell unterstützen oder ob wir von schwedischer Seite entsprechende Flugkapazitäten erwerben, um sie dann dem UNHCR zur Verfügung zu stellen.“ Die Ministerin erklärte weiter, es sei zudem wichtig zu verfolgen, in welcher Weise die aufnehmenden Länder wie beispielsweise Bangladesh in der Lage seien, sich dieser Herausforderung zu stellen. „Wenn sie das auf eigene Faust schaffen, ist das gut. Wenn nicht, haben wir auch hier eine Verantwortung“, so Entwicklungshilfe-Ministerin Gunilla Carlsson.

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