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EINWANDERUNG

Gnosjö: Leuchtendes Vorbild verliert an Glanz

Publicerat fredag 4 mars 2011 kl 12.04
Hallo und tschüss war genug: Phuong Tran

Die Gemeinde Gnosjö in Småland, die bisher landesweit als Vorbild für Unternehmergeist und die gelungene Integration von Einwanderern galt, ist offenbar nicht so erfolgreich wie bisher angenommen. Insbesondere mangele es vielen eingewanderten Arbeitskräften an Schwedischkenntnissen, berichtet der Schwedische Rundfunk. Dies sei offenbar geworden, nachdem mehrere Einwanderer im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise ihren Job verloren hatten und neuerlich auf Arbeitssuche gehen mussten. Die Vietnamesin Phuon Tran berichtete, sie habe sechs Jahre in einer Fabrik gearbeitet, dort jedoch auf Schwedisch jeweils nur Guten Morgen und Tschüss gesagt.

Mehr sei nicht nötig gewesen, da Schweden und Ausländer kaum miteinander kommuniziert hätten. Bengt Andersson von der Kommunalverwaltung sagte, er sei über die schlechten Sprachkenntnisse „außerordentlich verwundert“. Die Kommune müsse nun stärker in die Schwedischausbildung investieren.

Mangelnde Sprachkenntnisse gelten landesweit als Problem bei der Integration von Einwanderern. Die schwedische Einwanderungspolitik insgesamt war in den letzten Jahren stark in die Kritik geraten. Am Donnerstag hatten Regierungsparteien und Grüne eine langsichtige Übereinkunft zur Einwanderungspolitik geschlossen.

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