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Tsunami-Katastrophe in Japan

Schweden verspricht Hilfe

Uppdaterat måndag 14 mars 2011 kl 12.30
Publicerat måndag 14 mars 2011 kl 09.52
Schweden verspricht Japan Katastrophenhilfe
(2:21 min)
Japan wird bei den Aufräumarbeiten und der Versorgung der Bevölkerung auf Hilfe aus dem Ausland angewiesen sein (Foto: Hiroaki Ohno/Scanpix)

Aktualisiert 12:30

Schwedens Regierung hat Japan nach der verheerenden Flutwellenkatastrophe Hilfe versprochen. Während Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt der japanischen Regierung und Bevölkerung bereits am Freitag sein Beileid ausgesprach, kündigte Außenminister Carl Bildt in seinem Blog vom Sonntag umgehende Hilfe an, sobald diese von japanischer Seite angefordert würde. Gleichzeitig rät das Außenamt von nicht notwendigen Reisen in zahlreiche japanische Präfekturen ab, Schweden im Land sind zur Heimreise aufgefordert.

Schwedens offizielle Katastrophenhilfe an Japan läuft über die Katastrophenschutzbehörde (MSB). Ein Behördenmitarbeiter befindet sich seit Sonntag im betroffenen Gebiet. Zusammen mit anderen Experten unter der Schirmherrschaft des UN-Katastrophenhilfeorgans UNDAC soll er sich ein Bild von der Lage machen und entsprechende Einsätze koordinieren helfen, erklärt Claes Carling von der Katastrophenschutzbehörde. 

„Die Experten sind Bindeglied nach Japan und sollen die internationale Hilfe über die UN kanalisieren. Unser Mitarbeiter soll beurteilen, wie die richtige Hilfe an die richtige Stelle gelangt und zum Beispiel kontrollieren, dass nicht alle Länder Feldlazarette schicken, wenn die Bevölkerung eigentlich etwas ganz anderes benötigt.“ 

Fieberhafte Suche nach Überlebenden erschwert 

Ein Nachbeben der Stärke 6,2 auf der Richterskala erschütterte am frühen Montag erneut die Krisenregion und erschwert die Suche nach Überlebenden. Die Zahl der Opfer steigt stündlich an, das ganze Ausmaß der Katastrophe ist noch lange nicht abzusehen. Claes Carling vom schwedischen Krisenschutzamt stellt sich auf langwierige Hilfseinsätze ein. 

„Die Zeit, noch Überlebende zu finden, läuft ab. Danach geht es um die ganz grundlegenden Bedürfnisse der Menschen: Wasser, Essen, Wohnen, Hygiene. Parallel dazu beginnen die Aufräumarbeiten.“ 

Auch beim Roten Kreuz ist die Bereitschaft hoch. Die Schwesterorganisation in Japan hat bisher um finanzielle Unterstützung sowie um Hilfe bei der Suche nach Verschollenen gebeten. 

„Wir können vor allem mit Geld und Expertise beistehen, die es vor Ort vielleicht nicht gibt“, erläutert Koordinatorin Nina Paulsen. „Wasser und Sanitätsausrüstung sind andere Möglichkeiten, die jedoch unwahrscheinlicher sind, weil Japan ein hochentwickeltes Land ist. Zurzeit warten wir noch auf die Ergebnisse der Bedarfsanalyse und entsprechende Nachfragen.“ 

Schweden nur geringfügig betroffen 

Von verletzten oder in den Fluten umgekommenen Schweden ist dem Außenministerium bislang nichts bekannt. In enger Zusammenarbeit mit der Botschaft in Tokio versucht das Außenamt derzeit, die schwedischen Staatsbürger im Land zu lokalisieren und bei der Ausreise behilflich zu sein.

Liv Heidbüchel/ Göran Löwing

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