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Einwanderer

Arbeit statt Sozialamt

Publicerat onsdag 13 april 2011 kl 14.29

Integrationsminister Erik Ullenhag will Schwedens Integrationspolitik grundlegend reformieren. Der Minister hat eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die die neuen Richtlinien feststecken soll. Im Schwedischen Rundfunk sagte er, die Integrationspolitik sei bislang allzu stark darauf ausgerichtet gewesen, die Neuankömmlinge sozial zu betreuen, statt sie in Arbeit zu bringen.

„Die beiden wichtigsten Schlüssel zur Teilhabe an der Gesellschaft sind Arbeit und Kenntnisse in der schwedischen Sprache. In Schweden haben wir bisher aber eine Politik, die in weiten Teilen darauf hinausläuft, dass man Kontakt mit sozialen Stellen hat statt mit dem Arbeitsamt“, so Ullenhag. Die wichtigste Herausforderung sei es denn auch, Einwanderer in den schwedischen Arbeitsmarkt zu integrieren: „Insbesondere geht es uns dabei um die im Ausland geborenen Frauen. Für sie dauert es oft noch länger, bis sie einen Job bekommen. Besonderes Augenmerk müssen wir auch jenen Gebieten widmen, in denen viele Menschen in sozialer Misere und Isolierung leben. In unseren Großstädten gibt es eine Reihe solcher Gebiete, die nie einen wirklichen Aufschwung erfahren haben – Kinder wachsen auf in einer Umgebung, in der es Normalzustand ist, dass Erwachsene keine Arbeit haben.“

Ein Vorschlag: Neustart-Zonen

Zu den Vorschlägen der neu gebildeten Arbeitsgruppe gehört die Bildung so genannter Neustart-Zonen in den stark belasteten Gebieten. So sollen Unternehmen, die sich dort niederlassen, steuerliche Erleichterungen bekommen. „Ich habe das klare Ziel, während dieser Legsilaturperiode die Kluft zwischen den im Inland und den im Ausland geborenen Menschen zu verkleinern“, erklärte der Integrationsminister. „Mehr Menschen mit Wurzeln im Ausland sollen bekommen.“ Vor allem mit Blick auf die Situation am Arbeitsmarkt hatte die bürgerliche Regierung bereits im vergangenen Jahr die bisherige schwedische Integrationspolitik als "gescheitert" bezeichnet. Vom Erlangen der Aufenthaltserlaubnis bis zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit vergehen in Schweden im Durchschnitt sieben Jahre.

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