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Parasitenverseuchtes Wasser

Cryptosporidium auch in Skellefteås Trinkwasser

Uppdaterat tisdag 19 april 2011 kl 14.45
Publicerat tisdag 19 april 2011 kl 11.17
Bereitet nun möglicherweise auch den Einwohnern Skellefteås Magenschmerzen: Parasit Cryptosporidium (Foto: Marianne Lebbad, Smittskyddsinstitutet)

Aktualisiert 14:45

Der Parasit Cryptosporidium, der monatelang das Trinkwasser in Östersund verseucht hatte, befindet sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch im Trinkwasser von Skellefteå. Das meldet die Nachrichtenagentur TT. Demnach vermuten Experten, dass bereits mehrere hundert Menschen mit dem Parasit infiziert sind. Erst bei fünf Patienten wurde eine Diagnose gestellt. Es sei anzunehmen, dass das größte Wasserwerk der Stadt betroffen sei, so ein Mitarbeiter der zuständigen Behörde in Skellefteå gegenüber TT. Die Einwohner sind gehalten, ihr Wasser zum Trinken, für die Nahrungszubereitung und zum Zähneputzen abzukochen. Das Seuchenschutzinstitut untersucht derzeit Wasserproben. Mit dem Ergebnis wird für Donnerstag gerechnet.

Die Infektion mit dem Parasit äußert sich als Fieber, Durchfall, Magenkrämpfe und Schwindel. In Östersund wurde das Problem schließlich mit Hilfe einer kostspieligen UV-Anlage in den Wasserwerken gelöst, deren Bestrahlung den Parasit unschädlich macht. Insgesamt 13.000 Einwohner waren zuvor erkrankt.

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