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Regierung investiert

Ein bisschen Geld für Fischzucht

Publicerat tisdag 19 april 2011 kl 13.56
Geld für heimische Fischzucht
(1:57 min)
Fischzucht in Börtnan. Foto: Malin Olofsson och Daniel Öhman/Sveriges Radio

Schwedens Regierung möchte die eigene Fischzucht unterstützen, um so weniger auf importierten Fisch angewiesen zu sein. Landwirtschaftsminister Eskil Erlandsson hat Mittel für ein entsprechendes Programm bewilligt. Doch Experten meinen, dass diese bei weitem nicht ausreichen.

Der Import von Fisch nach Schweden hat sich in den letzten 15 Jahren vervierfacht. Meist handelt es sich dabei um Lachs aus Norwegen oder Pangasius aus Vietnam. Häufig stammt der Fisch aus umweltschädlichen Zuchtfarmen oder überfischten Gebieten.

Eine starke eigene Fischzucht würde diese Probleme mindern, und Gewässer stünden gerade in Nordschweden genügend zur Verfügung. Allein dort wäre es möglich, jährlich rund 50.000 Tonnen Fisch umweltfreundlich zu züchten, meinen Experten. Die Regierung in Stockholm denkt ähnlich, wie Landwirtschaftsminister Eskil Erlandson im Schwedischen Rundfunk bekannt gibt: „Wir investieren acht Millionen Kronen in die Wasserwirtschaft, zwölf Millionen in Subventionen und weitere zwölf Millionen in Forschung in den Bereichen Zucht und Umwelt an der landwirtschaftlichen Universität.“ 

Insgesamt sind das umgerechnet ungefähr 3,5 Millionen Euro. Ein Betrag, der sogar nach eigenen Berechnungen der Regierung bei weitem nicht ausreicht. Um eine jährliche Produktion von 50.000 Tonnen Fisch zu erreichen, müsste das sechsfache investiert werden, so die Studie des Ministeriums. So sieht es auch Pontus Elvingsson von der Lebensmittelbehörde: „Meiner Meinung nach ist das nicht besonders viel Geld in diesem Zusammenhang. Um die Produktion in der angestrebten Größenordnung zu erreichen, müssen wir mehr Geld investieren.“

Aktuell produziert Schweden jährlich rund 10.000 Tonnen Fisch. Aber auch die angestrebten 50.000 Tonnen wären im internationalen Zusammenhang gesehen nur kleine Fische. Nachbar Norwegen hat im Jahr 2009 2,6 Millionen Tonnen Fisch und Schalentiere exportiert.

Dieter Weiand

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