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autoindustrie

Schicksalstage für SAAB

Publicerat tisdag 26 april 2011 kl 16.46
"Hoffentlich gibt es bald eine Entscheidung bei Saab"
(2:33 min)
Noch wehen die Fahnen

Der russische Investor hat angeboten, Teile der SAAB-Fabriken in Trollhättan zu kaufen und damit die leeren Kassen des PKW-Herstellers aufzufüllen. Die Reichsschuldenverwaltung hat den Verkauf von SAAB-Immobilien zwar grundsätzlich genehmigt, doch liegt die notwendige Zustimmung der Europäischen Investitionsbank EIB noch nicht vor. Sie verlangt die Zusage, dass SAAB einen gleichzeitig beantragten Kredit über 220 Millionen Euro innerhalb von 90 Tagen zurückzahlt. Dazu sagte der schwedische Sprecher des russischen Investors Antonow, Lars Karlström:

”Unter den gegenwärtigen Umständen ist SAAB dazu nicht in der Lage.”

Wegen der unerfüllbar erscheinenden Bedingung der Investitionsbank sind Gelder für die Begleichung offener Rechnungen mehrerer SAAB-Zulieferer weiterhin blockiert. Weil deshalb wichtige externen Bauteile nicht mehr geliefert werden, ruht die gesamte SAAB-Produktion bereits seit Anfang des Monats.

Sven Åke Berglie, Chef der Zulieferer-Verinigung Fahrzeug-Komponentengruppe, sieht schwarz für seine Branche:

”Wenn es nicht in kürzester Zeit eine Entscheidung gibt, dann können einige Zulieferer nicht länger warten. Dann müssen sie wegen der anhaltenden Unsicherheit ihre Produktion senken, und dann wird es sicher Entlassungen geben.”

Etwas zuversichtlicher ist Anders Ferbe vom Metallarbeiter-Verband IF Metall:

”Ich glaube, dass SAAB eine gute Möglichkeit hat, weiterzumachen und sich auch weiter zu entwickeln. Man hat eine gute Produktpalette. Die Fertigung in Trollhättan ist phantastisch effektiv, und damit könnte SAAB auf dem knallharten Markt konkurrieren.”

Ferbe räumt ein, dass es ernste Probleme gibt. Und an die Regierung gerichtet meint er:

”Sowohl Volvo als auch SAAB befinden sich im freien Wettbewerb, und sie müssen Gewinne erwirtschaften, um aus eigener Kraft zu überleben. Andererseits ist es nicht in Ordnung, dass sich der Staat oder die Politiker vor der Pflicht drücken, gute Voraussetzungen für die Produktion zu schaffen.”

Inzwischen fallen unter dem Eindruck der Krise die Aktien des niederländischen SAAB-Eigentümers Spyker Cars weiter. Von ursprünglich 5 Euro 80 sank der Wert am Dienstag auf 4 Euro.

Klaus Heilbronner

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