Du måste aktivera javascript för att sverigesradio.se ska fungera korrekt och för att kunna lyssna på ljud. Har du problem med vår sajt så finns hjälp på http://kundo.se/org/sverigesradio/
SAAB fährt Verluste ein

Noch keine endgültige Entscheidung über Rettungspaket

Publicerat fredag 29 april 2011 kl 10.06
Zu viele auf Halde - SAAB 9-5

Aktualisiert 15:40

Der niederländische SAAB-Eigner Spyker Cars hat im ersten Quartal dieses Jahres einen Verlust von 79 Millionen Euro verbucht. Das Unternehmen führt die Einbußen auf schleppende Verkaufszahlen der schwedischen SAAB-Modelle zurück. Während der ersten drei Monate wurden 9.700 Wagen abgesetzt. Damit wurden die Produktionskosten des SAAB-Werkes in Trollhättan nicht gedeckt.

Nach der Zustimmung der schwedischen Reichsschuldenverwaltung zum Einstieg des russischen Investors Wladimir Antonow in das Spyker/SAAB-Konsortium steht nun noch die Entscheidung der an dem Finanzierungspaket beteiligten Europäischen Investitionsbank EIB in Luxemburg über das weitere Vorgehen aus. Eine Banksprecherin hatte am Donnerstag mitgeteilt, das eigene Prüfverfahren sei noch nicht abgeschlossen.

Aus Detroit verlautete unterdessen, General Motors habe Zustimmung zum Einstieg Antonows bei Spyker und damit bei SAAB signalisiert. Eine offizielle Stellungnahme des amerikanischen Konzerns lag auch am Freitag noch nicht vor. Das Einverständnis von EIB und GM ist Voraussetzung für die Abwendung des drohenden SAAB-Konkurses.

Wegen der noch ausstehenden Entscheidungen hat sich auch die Regierung in Stockholm noch nicht verbindlich zum Stand der Rettungsbemühungen geäußert. Das hat die westschwedische Handelskammer kritisiert. Ein Sprecher der Kammer sagte im Schwedischen Rundfunk, für SAAB gehe es jetzt um Tage und Stunden. Deshalb müsse die Regierung klar Stellung beziehen und Druck auf die Europäische Investitionsbank ausüben, um deren Zustimmung zu beschleunigen.

Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt wies die Kritik zurück. Er sagte, vor einer eigenen Entscheidung müsse die Regierung auf den Beschluss der Europäischen Investitionsbank warten. Es sei sinnlos, sich übereilt festzulegen, bevor die Haltung der übrigen Beteiligten klar sei.

Unterdessen gab es erste Entlassungsbescheide bei einer der Zulieferfirmen von SAAB. Wegen des fast einmonatigen Produktionsstopps und weiterhin offener Rechnungen erhielten 200 Mitarbeiter des Unternehmens IAC die Kündigung.

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Har du frågor eller förslag gällande våra webbtjänster?

Kontakta gärna Sveriges Radios supportforum där vi besvarar dina frågor vardagar kl. 9-17.

Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".