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König Carl XVI. Gustaf wird 65

Publicerat fredag 29 april 2011 kl 16.36
Trotz Rentenalter ist ans Abdanken noch nicht zu denken
(3:30 min)

Dieses Wochenende mit Walpurgisnacht und anschließendem Tag der Arbeit hat für Schweden eine besondere Bedeutung, denn König Carl Gustaf begeht seinen 65. Geburtstag und erreicht damit das Rentenalter.

Der Ablauf der Geburtstagsfeierlichkeiten ist in jedem Jahr der gleiche: Am Vormittag nimmt der schwedische König begleitet von seiner Familie die Glückwünsche seiner Untertanen im Hof des königlichen Schlosses in Stockholm entgegen. Zu dem besonderen Geburtstag in diesem Jahr kehrten auch Kronprinzessin Victoria und Prinz Daniel rechtzeitig aus London zurück. Anlässlich der Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton waren sie zwar in die Kirche und zum anschließenden Empfang eingeladen, nicht aber zum abendlichen Fest für die 300 engsten Personen, so die schwedische Presse.

Trotz Rentenalter denkt der König nicht ans Abdanken
Während seine Untertanen mit 65 in Rente gehen, denkt der schwedische Monarch offenbar noch nicht daran, das Zepter an seine Tochter Victoria abzugeben. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur TT anlässlich seines Geburtstages sagte der König, ein Monarch habe seine Arbeit auszuführen, so lange er im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte sei. Er habe noch nicht vor, sich aufs Altenteil zurückzuziehen und Vögel zu füttern.

Dass der König auch nach Erreichen des Rentenalters weiter regiert, ist durchaus im Sinne seiner Untertanen. In einer Erhebung  sprachen sich 60 Prozent der Befragten für die weitere Regentschaft des Monarchen aus. In der Demoskop-Umfrage wurde aber gleichzeitig deutlich, dass sich die meisten Schweden wünschen, Kronprinzessin Victoria innerhalb der nächsten zehn Jahre auf dem Thron zu sehen.

Königshaus in der Krise
Zum Zeitpunkt der Hochzeit der Kronprinzessin mit Daniel Westling hatte das öffentliche Interesse an der Monarchie im Sommer 2010 einen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Mittlerweile liegt das Ansehen des Königshauses in der schwedischen Öffentlichkeit jedoch auf einem Rekordtief. Wie eine aktuelle Studie des SOM-Instituts an der Universität Göteborg ergeben hat, ist das Vertrauen in das Königshaus das niedrigste seit Beginn der Messungen 1995. Der Untersuchung zufolge wollen nur 54 Prozent der Befragten die Monarchie behalten, im Vergleich zu 62 Prozent im Vorjahr.

„Wir wollen eine neue Seite aufschlagen"
Mitverantwortlich für die Krise ist wohl das Erscheinen des Skandalbuches über Carl Gustaf im November 2010. Unter dem Titel „Der widerwillige Monarch“ wurde über außereheliche Affären des Königs berichtet, die das Staatsoberhaupt bisher nicht ausdrücklich dementiert hat. Mit seinem Auftritt vor der Presse unmittelbar nach dem Erscheinen des Buches hat der König vorgegeben, wie er die Krise zu meistern gedenkt. Er wolle nicht lange über die Sünden der Vergangenheit nachgrübeln, sondern nach vorne blicken: 

„Was die Schlagzeilen angeht, habe ich natürlich mit der Familie und mit der Königin darüber gesprochen. Wir schlagen eine neue Seite auf, ungefähr so wie man das mit einer Zeitung tut. Wir sehen stattdessen nach vorne, denn dies ist etwas, das schon lange zurückliegt.“

„Vieles mit Humor nehmen"
Man müsse eben Vieles mit Humor nehmen, sagte der König jetzt in seinem Geburtstagsinterview mit der Nachrichtenagentur TT. Schließlich schreibe die Presse ja doch was sie wolle, egal was man antworte. Und so sorgt der Monarch mit seiner speziellen Art von Humor immer wieder für Schlagzeilen. Zuletzt verblüffte er Reporter im Rahmen seines Staatsbesuches in Botswana mit seiner Antwort auf eine Frage nach dem Gesundheitszustand der Königin. Sie war wegen einer schweren Grippe zu Hause geblieben:

„Ich muss sagen, es geht ihr sehr schlecht und ich glaube sogar, dass es bald an der Zeit ist, dass die Ärzte ihr die Ohren abschneiden ".

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