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Tod des al-Quaida-Chefs

Genugtuung über bin Ladens Ende

Publicerat måndag 2 maj 2011 kl 09.17
"Seine Idee war das Töten"
(2:56 min)
Reinfeldt:"Seine Idee war das Töten"

Die Nachricht vom Tod des Al-Qaida-Chefs Obama bin Laden hat auch in Schweden Erleichterung ausgelöst. Eine Welt ohne bin Laden sei eine bessere Welt, schreibt Außenminister Carl Bildt auf seinem Mikro-Blog Twitter. Der Hass des weltweit meistgesuchten Terroristen habe alle Menschen bedroht. Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt sagte im Schwedischen Rundfunk, mit bin Laden sei einer der wichtigsten Gewalt-Ideologen gestorben.

„Nun kann zumindest er nicht mehr zum Töten unschuldiger Menschen beitragen. Diese Person hatte keinerlei Gefühle dafür, wie viele Menschen starben. Die, die starben, waren Kinder, Frauen, Muslime. Seine Idee war das Töten“, so Reinfeldt.
Interpol hat vor Vergeltungsaktionen gewarnt. Magnus Ranstorp, Experte für Terrorismus an der Stockholmer Hochschule für Verteidigung, sagte, der Tod des Al-Qaida-Chefs werde kaum zum Ende einschlägiger Terroraktionen führen. Insbesondere sei nunmehr die Gefahr für amerikanische Institutionen gestiegen.

Wichtig für Obama

Für die Vereinigten Staaten und US-Präsident Barack Obama ist das Ereignis laut Ranstorp von großer Bedeutung: „Die Nachricht kommt zu einer Zeit, da wir in Nahost mit den Revolutionen einschneidende positive Entwicklungen verzeichnen. Ich denke, Obama wird das Ereignis Rückenwind geben.“ Nicht zuletzt könne es der US-Präsident nun jenen zeigen, die ihn im Vergleich zu seinem Amtsvorgänger George Bush als zu laschen Kämpfer gegen den Terrorismus sähen.  
Auch Vize-Regierungschef Jan Björklund betonte, das Terror-Risiko nehme nun auf kurze Sicht zu. Langfristig jedoch werde die Welt sicherer werden. Der sozialdemokratische Parteivorsitzende Håkan Juholt sieht den Tod bin Ladens als Anzeichen für ein geschwächtes Terror-Netzwerk. „Dass er nicht mehr da ist, ist hervorragend. Ich hätte allerdings gewünscht, man hätte ihn festgenommen und zur Verantwortung gezogen“, so Håkan Juholt.

"Unterstützung für al-Qaida unter Muslimen gering"

Awad Olwan, Imam in Fisksätra bei Stockholm, sagte, der Tod bin Ladens bedeute keinesfalls den Tod des Terrorismus. „Er ist nun mal nur eine Person, nur ein Mensch – dass er nicht mehr da ist, wird letztlich nicht so viel bedeuten. Es werden andere Führungsgestalten auftauchen, und die Idee, die er vertritt, wird weiterleben, sie wird immer existieren.“ Dennoch werde al-Qaida und ihre Ideologie auf längere Sicht an Kraft einbüßen, ist sich der Imam sicher – schließlich stehe die Gruppierung seit jeher nur für eine kleine Strömung innerhalb des Islam. „Mein Eindruck ist der, dass die Unterstützung für al-Qaida unter den Muslimen vor allem im Westen äußerst gering ist. Nur sehr wenige sehen al-Qaida für den Islam und die Muslime als realistische Alternative zum, in Anführungszeichen, Imperialismus“, so der Imam Awad Olwan.

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