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Verkehrsplanung

Neue Methode zur Berechnung von Partikelstaub

Publicerat måndag 2 maj 2011 kl 14.02
Partikelstaub vermeiden
(1:23 min)
Autobahnen können so gebaut werden, dass Staubpartikel weniger Schaden anrichten.( Foto: Ingvar Karmhed / SvD / Scanpix)

Ein neues Computerprogramm, das vom staatlichen Meteorologischen Institut SMHI und der Universität Umeå entwickelt worden ist, soll dafür sorgen, dass Partikelstaub von Straßen die Gesundheit so wenig wie möglich gefährdet. Das Programm ist das erste seiner Art in Schweden und berücksichtigt etwaige Auswirkungen auf die Gesundheit bereits im Planungsstadium neuer Straßen.

Rund 5.000 Menschen sterben laut offiziellen Angaben jährlich in Schweden durch  Partikelstaub in der Luft. Zur Verringerung der Belastungen hat beispielsweise Stockholm ein Verbot von Spikesreifen auf einer Straße der Innenstadt eingeführt. Doch der strenge Winter und die Ratschläge der Automobillobby haben dazu geführt, dass nur wenige Schweden auf die Bereifung mit Metallspitzen verzichten wollen.

Umso wichtiger ist es, bereits bei der Planung von Straßen eventuelle Belastungen durch Partikel berücksichtigen zu können. Dazu haben SMHI und Forscher der Universität Umeå jetzt ein Progamm mit dem Namen Simair entwickelt. Mit ihm können eventuelle Belastungen der Luft simuliert werden, wie Gunnar Omstedt von SMHI erklärt: „Es ist ein online-gestütztes Programm, das Veränderungen und Verunreinigungen in der Luft berechnen kann, die Bedeutung für Kosten und Gesundheit haben.“

Das System findet die Trasse, die der Gesundheit der Anwohner am wenigsten schadet. Es ist jedoch nicht möglich, weitere Faktoren neben Luftverunreinigungen, Gesundheit und Wirtschaftlichkeit hinzuzufügen. Das würde laut Gunnar Omstedt von SMHI den Rahmen sprengen.

Daher belässt es das neue System letztendlich bei der Schlussfolgerung, dass Straßen dort die Gesundheit der Menschen wenig bedrohen, wo kaum jemand wohnt.

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