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Gläubigerschutzverfahren wohl vor dem Ende

Lösung von Saabs Problemen an Muller vorbei?

Uppdaterat fredag 21 oktober 2011 kl 11.39
Publicerat fredag 21 oktober 2011 kl 09.23
Situation bei Saab immer grotesker
(2:15 min)
Gehen Saab und Victor Muller bald getrennte Wege? (Foto: Björn Larsson Rosvall / Scanpix)

Steht der einstige Retter von Saab, der Niederländer Victor Muller, jetzt der erneuten Rettung des Unternehmens im Wege? Nachdem Konkursverwalter Guy Lofalk sich dafür ausgesprochen hatte, das Verfahren unter Gläubigerschutz abzubrechen, droht dem angeschlagenen Automobilhersteller das endgültige Aus. Gleichzeitig wurde aber bekannt, dass die chinesischen Investoren Youngman und Pang Da direkt bei Saab einsteigen wollen, gegen den Willen von Muller und ohne Beteiligung des von ihm geführten Saab-Eigentümers Swedish Automobile.

General Motors, Koenigsegg, Spyker Cars, Wladimir Antonow, Hawtei, Youngman und Pang Da – die Reihe der Saab-Besitzer, Interessenten und Spekulanten ist innerhalb des letzten Jahres lang und bunt geworden. Jetzt steht Saab wieder einmal das Wasser bis zum Hals, weil Konkursverwalter Guy Lofalk das Gläubigerschutzverfahren abbrechen will. Das hätte schlimme Folgen für den Automobilhersteller im westschwedischen Trollhättan, denn staatliche Garantien für Gläubiger, wie etwa die Gewerkschaften mit ihren Lohforderungen oder die Zulieferer würden dann entfallen.

Laut Lofalk ist nicht sicher, ob wirklich, wie im Juni vereinbart, Geld von den chinesischen Interessenten Youngman und Pang Da an den Saab-Eigentümer Swedish Automobile fließen wird. Die Chinesen seien vielmehr daran interessiert, Saab unter Umgehung von Muller und Swedish Automobile direkt zu kaufen, so Lofalk: „Die chinesischen Unternehmen haben ja ein Angebot vorgelegt, aber darauf kann ich nicht näher eingehen, das ist eine Angelegenheit der Eigentümer.“

Muller und Lofalk im Zwist

Diese Lösung scheint jedoch Victor Muller nicht  zu schmecken. Er möchte stattdessen das Gläubigerschutzverfahren fortsetzten und Lofalk auswechseln. Gleichzeitig zaubert Muller einen neuen Investor aus dem Hut: „Wenn aus dem Geschäft mit Youngman und Pang Da wirklich nichts wird, besteht die Möglichkeit, einen Deal mit North Street Capital abzuschließen.“

Das US-amerikanische Risikokapitalunternehmen ist nach Aussage von Muller daran interessiert, bei Saab einzusteigen.

Doch das Sagen hat jetzt erst einmal wieder das Amtsgericht in Vänersborg. Es muss entscheiden, ob das Gläubigerverfahren abgebrochen wird. Das Gericht wollte dieses Verfahren erst gar nicht einleiten, wurde aber dann in der Revision vom Oberlandesgericht überstimmt. Mit einer Entscheidung, so eine Richterin gegenüber der Nachrichtenagentur TT, sei erst im Laufe der kommenden Woche zu rechnen.

Dieter Weiand

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