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Mit fremden Federn geschmückt

Konservative Generalsekretärin profiliert sich mit Geschichtsfälschung

Publicerat onsdag 26 oktober 2011 kl 15.57
„Übereilter Kommentar" mit Folgen von Sofia Arkelsten

Die Unkenntnis der Generalsekretärin der Konservativen, Sofia Arkelsten, von wichtigen Eckpunkten in der Geschichte ihrer Partei hat zu einigem Unmut insbesondere bei den Sozialdemokraten geführt. Unter Berufung auf das am Wochenende verabschiedete neue Parteiprogramm der Moderaten hatte Arkelsten behauptet, die Konservativen hätten sich vor 90 Jahren für das allgemeine und freie Wahlrecht stark gemacht.  

Dem Schwedischen Rundfunk zufolge haben sich etliche Abgeordnete gegen die Formulierung Arkelstens in der Online-Ausgabe von Dagens Nyheter gewandt, wonach die Konservativen vor 90 Jahren treibende Kraft bei der Durchsetzung des allgemeinen und freien Wahlrechts gewesen seien. In Wirklichkeit waren die Konservativen damals strikt gegen die Einführung des Wahlrechts gewesen. Die Generalsekretärin entschuldigte sich inzwischen über die Kommunikationsplattform Twitter für ihren „übereilten“ Kommentar, zu einem Interview im Schwedischen Rundfunk erklärte sie sich dennoch nicht bereit.

Eine Partei wie keine zweite

Auf verschiedenen Plattformen im Internet sind Arkelsten und mit ihr die Regierungspartei unterdessen nicht von Häme verschont geblieben. Unter dem Etikett „Stuff moderaterna did“ (Was die Moderaten alles getan haben) gibt es bei Twitter inzwischen dutzende Einträge über Bedeutsamkeit und Erfindungsreichtum der Konservativen im Laufe der Jahrhunderte.

So habe etwa Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt bereits im Jahre 35 n. C. auf dem Berg Hammarbybacken in Stockholm vor einer Schar andächtiger Zuhörer gepredigt, dass sich Arbeit wieder lohnen müsse. Auch war Reinfeldt der erste Mann auf dem Mond, 1990 befreite ein Konservativer Nelson Mandela, 1994 gewinnt die Fußball-Nationalelf Bronze bei der WM – dank des heroischen Einsatzes Reinfeldts. Auch Außenminister Bildt bleibt nicht verschont. In Anspielung auf seine Rolle beim umstrittenen Ölunternehmen Lundin Oil in den Jahren 2000 bis 2006 heißt es in einem Eintrag: In diesen Jahren widmet sich Bildt dem Investigativjournalismus à la Wallraff und infiltriert Lundin Oil, um Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu verhindern.

Liv Heidbüchel

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