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China gibt bei Saab Gas

Grünes Licht für Fortsetzung der Sanierung

Uppdaterat måndag 31 oktober 2011 kl 13.21
Publicerat måndag 31 oktober 2011 kl 10.00
Saab hängt am chinesischen Tropf
(2:31 min)
Gute Nachrichten? Der Geschäftsführer von Pang Da, Pang Quingha, auf dem Saab-Gläubigertreffen

Saabs Aussichten haben sich deutlich  verbessert. Das Amtsgericht im westschwedischen Vänersborg hat am Montag einer Fortsetzung des Konkursverfahrens unter Gläubigerschutz zugestimmt. Gleichzeitig kündigten die neuen Eigentümer aus China an, umgerechnet 615 Millionen Euro in Produktion und Entwicklung neuer Modelle investieren zu wollen. Die Saab-Unternehmensleitung gab unterdessen den Abbau von Arbeitsplätzen bekannt.

500 der gut 3.600 Stellen sollen bei Saab gestrichen werden. 2014 will das hoch verschuldete Unternehmen wieder schwarze Zahlen schreiben. Mit diesem Bescheid traf die Saab-Unternehmensleitung am Montag die Gläubiger des Unternehmens. Mit den neuen Investoren Youngman und Pang Da im Rücken konnte Saab seine Gläubiger und das Amtsgericht in Vänersborg davon überzeugen, dass das Unternehmen überlebensfähig ist. Momentan herrscht aber noch Ebbe in der Kasse. Deshalb ist Saab auf das Konkursverfahren unter Gläubigerschutz angewiesen.

Die Chinesen haben zwar angekündigt, dass sie schon bald Gelder fließen lassen könnten, doch bedarf der Deal der Genehmigung durch verschiedene Behörden, der Europäischen Investitionsbank EIB sowie durch den ehemaligen amerikanischen Saab-Eigentümer General Motors.

Entwicklung neuer Modelle

Gleichzeitig wurde im Vorfeld des Treffens bekannt, dass die Chinesen massiv in die Entwicklung neuer Modelle investieren wollen. Auch die Produktion soll nach Angaben von Youngman in Schweden verbleiben. Saab ist im internationalen Vergleich ein kleiner Hersteller mit nur wenigen Modellen. Umgerechnet rund 615 Millionen Euro wollen Youngman und Pang Da laut Angaben des Schwedischen Fernsehens in den nächsten beiden Jahren in die Entwicklung eines Kleinwagens und möglicherweise auch eines größeren Modells stecken. Zudem muss die Serie 9-3 dringend aufgefrischt werden.

Die Frage ist also, ob die Mittel ausreichen werden. Martin Sköld von der Stockholmer Handelshochschule glaubt jedenfalls, dass Saab wieder eine Zukunft hat: „Es ist die Frage, ob die neuen Eigentümer genügend Kapital haben. Die Kompetenzen und das Können liegen bei Saab. Das hat ja die Mitarbeiter die ganze Zeit hoffen lassen. Die Motivation ist also da.“

Die chinesischen Investoren sind offenbar bereit, viel Geld für das Know-How im westschwedischen Trollhättan, hochwertige Autos zu bauen, hinzublättern. Die Chinesen rechnen damit, dass sie langfristig über zwei Milliarden Euro in die Hand nehmen müssen, so ein Mitglied der Saab-Geschäftsführung gegenüber dem Schwedischen Rundfunk. Wie allerdings Saab allein durch Produktion und Verkauf bereits in drei Jahren wieder Gewinne erwirtschaften wird, weiß bisher nur die Unternehmensleitung. Es wäre eine Erfahrung, die das Unternehmen seit den 1980er Jahren nur in Ausnahmefällen erlebt hat.

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