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Kunstdünger in der Forstwirtschaft

Wälder ergrünen und Heidelbeeren ergrauen

Publicerat tisdag 1 november 2011 kl 11.02
Dünger schadet Heidelbeeren
(2:12 min)
Foto: Mike Bobik Sca Skog

Die Verwendung von Kunstdünger hat sich in der schwedischen Forstwirtschaft in den letzten zehn Jahren verdreifacht. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Landwirtschaftsuniversität in Uppsala. Wie der Schwedische Rundfunk jetzt berichtet, leiden darunter jedoch andere Pflanzenarten, wie Heidel- und Preiselbeeren. Auch die Ostsee kann betroffen sein.

Damit die Bäume besser und schneller wachsen, wurden im vergangenen Jahr rund 80.000 Hektar Wald in Schweden mit Kunstdünger auf Stickstoffbasis behandelt. Der Stickstoff hilft den Bäumen beim Wachstum, anderen Pflanzen schadet er dagegen, wie Joachim Strengbom von der Landwirtschaftsuniversität Uppsala feststellt.

„Heidelbeeren und Preiselbeeren nehmen Schaden. Manche Grassorten dagegen profitieren“, so Strenbom. Die Veränderungen seien jedoch ziemlich deutlich, so Strengbom weiter: „Aus meinen Studien geht hervor, dass in Wäldern, die mit Kunstdünger behandelt wurden, der Bestand an Heidelbeersträuchern um über ein Drittel abnimmt."  

Dabei hatte die Verwendung von Kunstdüngern in den 1990er Jahren drastisch abgenommen, nachdem man zuvor noch sehr großzügig mit den Chemikalien zugange war.

Neue Richtlinie

In den 90er Jahren habe sich das Umweltbewusstsein durchgesetzt, meint Roger Hellestrand vom staatlichen Forstunternehmen Sveaskog. Doch im Jahr 2008 erließ Landwirtschaftsminister Eskil Erlandsson eine neue Richtlinie zur nachhaltigen Forstwirtschaft, die wieder einen großzügigeren Umgang mit Kunstdünger zulässt. Seitdem ist die Fläche, wo gedüngt wird, um 20.000 Hektar gestiegen. Mit Erfolg für die Forstwirtschaft, wie Roger Hellestrand bestätigt: „Wir sehen eine Wachstumssteigerung. Die Bäume haben mehr Volumen und wachsen schneller.“

Doch der gesteigerte Einsatz von Kunstdünger, erhöht die Gefahr von erhöhten Stickstoffwerten im Grundwasser, Seen und Flüssen sowie in der Ostsee, so Joachim Strengbom: „Wenn der Wald den Stickstoff nicht aufnehmen kann, landet er in den Gewässern und letztendlich in der Ostsee. Dort führt das dann zu einer Algenblüte.“

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