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Griechischer Volksabstimmungs-Bescheid

Papandreou sorgt für Unmut

Uppdaterat tisdag 1 november 2011 kl 14.16
Publicerat tisdag 1 november 2011 kl 11.34
Volksabstimmung aus Angst vor Generalstreiks?

Der überraschende Bescheid von Griechenlands Premier Giorgios Papandreou zur geplanten Volksabstimmung über das Rettungspaket hat auch an der schwedischen Börse für ein Stimmungstief gesorgt. Direkt nach der Öffnung des Handels fiel der Index um zwei Prozentpunkte, und verbuchte am Nachmittag Verluste von 5 Prozent. Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt sagte im Schwedischen Rundfunk, die Ankündigung Papandreous sei der Innenpolitik und dem Willen geschuldet, die griechische Bevölkerung nicht vor vollendete Tatsachen zu stellen.

Gleichzeitig wachse die allgemeine Unruhe, weil keiner wisse, wann die Volksabstimmung stattfinden werde. Auch würden berechtigte Zweifel daran laut, ob Griechenland die angekündigten Reformen durchführen werde.

Wie der Analysechef der Nordea-Bank, Torbjörn Isaksson, gegenüber Sveriges Radio International erklärte, könne die allgemeine Unsicherheit den Konjunkturabschwung in Schweden beschleunigen und damit die Arbeitslosenquote in die Höhe treiben. Die Nervosität an den Finanzmärkten werde sich noch einige Zeit halten. Auch seien die längerfristigen Auswirkungen auf Privathaushalte und Konsum nicht zu unterschätzen, so der Finanzexperte.

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