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Nach Pariser Unesco-Abstimmung

Bildt: „Entschluss zum falschen Zeitpunkt“

Publicerat tisdag 1 november 2011 kl 13.20
Schweden gehört zu den 14 Ländern, die sich gegen eine Aufnahme Palästinas in das UN-Organ für Bildung, Wissenschaft und Kultur ausgesprochen haben (AP Photo/Adel Hana).

Nach der Abstimmung zur Aufnahme Palästinas in die Unesco hat Außenminister Carl Bildt sich kritisch über den gewählten Zeitpunkt geäußert. In seinem Blog schrieb Bildt, die Abstimmung werde sowohl der Unesco als auch Palästina schaden, wenn nicht die Sache Palästinas gleichzeitig gestärkt würde.

Daher habe sich Schweden gegen eine Aufnahme ausgesprochen. Unglücklich sei zudem, dass die EU keine gemeinsame Linie finden konnte, so Bildt weiter. Schweden gehörte am Montag zu den 14 Ländern, die sich gegen eine Aufnahme Palästinas in das UN-Organ ausgesprochen hatten. Medienberichten zufolge soll jedoch auch die schwedische Regierung gespalten gewesen sein.

Unterdessen kritisierten die oppositionellen Sozialdemokraten die ablehnende Haltung der schwedischen Regierung in der Frage. Der außenpolitische Sprecher der Sozialdemokraten, Urban Ahlin, befürchtet eine Demontage des guten Ansehens Schwedens im Nahen Osten, berichtet die Nachrichtenagentur TT. Die Sozialdemokraten befürworten eine vollwertige Mitgliedschaft Palästinas in der Uno und hatten vor der gestrigen Abstimmung eine parteiübergreifende Diskussion gefordert.

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