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Gegentrend zur Fleisch-Fabrik

Kleine Schlachtereien im Kommen

Publicerat torsdag 5 april 2012 kl 15.02
„Diese Produkte sind nachgefragt.“
(1:51 min)
Wirken nicht unglücklich

Metzgereien sind im schwedischen Straßenbild ein außergewöhnlich seltener Anblick. Das Schlachten und die Fleischverarbeitung obliegen stattdessen hauptsächlich Großunternehmen. Doch während  die Fleisch-Riesen angesichts der Konkurrenz aus dem Ausland mit wachsenden Problemen kämpfen, holen die Kleinen auf.  Die Zahl kleiner Schlachtereien, die lokal produziertes Fleisch verarbeiten , ist in jüngster Zeit gewachsen.

Vor sieben Jahren, 2005, gab es in Schweden gerade mal 30 kleine Schlachtereien. Heute sind es nach Angaben des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft immerhin schon 50. Noch immer keine überwältigende Zahl – doch der Wachstumstrend scheint deutlich. Zu sehen ist er insbesondere bei Lammfleisch, wo die großen Schlachtereien heftig um Rentabilität kämpfen und die Kleinunternehmen inzwischen für ein Viertel der Produktion stehen. Annett Kjellberg, Leiterin der Abteilung Regionalentwicklung im Landwirtschaftsamt, sieht die Entwicklung mit Optimismus: „Ich glaube an den starken Klima-Trend, den starken Trend hin zu Nahproduziertem. Dahinter steht natürlich die Tatsache, dass diese Produkte nachgefragt werden.“

Von der Weide auf den Teller

Nach Prognosen des Amtes werden noch im Laufe dieses Jahres weitere zehn kleine Schlachtereien die Arbeit aufnehmen – und der harten Konkurrenz hoffentlich standhalten können. Zu den Kleinunternehmern in Sachen Fleisch gehört Henri Tengvall, Chef der Schlachterei Ö-Slakt im Stockholmer Schärengebiet. Eine seiner wichtigsten Waffen i Wettbewerb ist ein App fürs Mobiltelefon, mit dessen Hilfe man den Weg von Schnitzel , Schinken und Lammkeule von der Weide bis zum Teller genau nachverfolgen kann. Vor allem verkauft er an Schulen und an Händler vor Ort. Seine Fleischproduktion, betont er, sei nicht nur aus lukullischer Sicht vorteilhaft: „Der landwirtschaftliche Hof steht im Mittelpunkt. Das Fleisch wird nicht nur einfach als Nahrungsmittel verkauft, sondern auch als ein Mittel, eine offene Landschaft zu erhalten und die Tierzüchter zu unterstützen, die diese Hilfe wirklich brauchen.“

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