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Lehrergewerkschaft warnt

Kaum Chancengleicheit an Schwedens Schulen

Publicerat torsdag 3 maj 2012 kl 15.11
Schlechte Schüler immer schlechter
(2:09 min)
Metta Fjelkner

Das Ausbildungsniveau der Schüler klafft – trotz einer ganzen Reihe von Reformen - immer weiter auseinander. Laut einer Studie des Statistischen Zentralamts im Auftrag der Lehrergewerkschaft hat sich der Abstand zwischen den besten und den schlechtesten Schülern zwischen 1999 und 2011 um nahezu ein Drittel vergrößert. Die Vorsitzende der Lehrergewerkschaft, Mette Fjelkner mahnt in der Tageszeitung Dagens Nyheter die Regierung zum Handeln auf.

Während die guten Schüler immer besser werden, läuft es für die schlechten Schüler immer schlechter. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Statistischen Zentralamtes an 400.000 Schülern in Schweden. Dabei wird auch ganz klar, welche Schüler auf der Verliererseite stehen, wie die Vorsitzende der Lehrergewerkschaft, Metta Fjelkner erklärt: „Es hat sich über längere Zeit herauskristallisiert, dass Kinder und Schüler mit Eltern, die ihnen zu Hause helfen und die in Gemeinden wohnen, die viel in die Schule investieren, sich gut behaupten. Während Schüler mit Eltern, die nicht zu Hause helfen und wo die Kommunen nichts tun, schlechtere Ergebnisse haben. Das bedeutet gleichzeitig, dass die Segregation immer grösser wird.“

Schlechte Chancen f+ur Migranteinkinder

Vor allem Kinder mit Migrantenhintergrund haben immer größere Schwierigkeiten in der Schule mitzuhalten, während die Söhne und Töchter von gebildeten Schweden immer besser abschneiden, so das Untersuchungsergebnis. Beim Vergleich der Durchschnittsnoten hat sich die Lücke zwischen 1999 und 2011 um 31 Prozent vergrößert. Einzig und allein in Kommunen, die sehr viel in den so genannten kompensatorischen Auftrag investiert haben, sind die Unterschiede nicht so eklatant. Dazu gehören die Gemeinden Pajala, Övertorneå und Sotenäs in Nordschweden.

Die schwedische Grundschule bis zur 9. Klasse weist zwar geringere Unterschiede auf. In internationalen Vergleichen schnitt sie jedoch immer schlechter ab. Die Lehrergewerkschaft fordert daher Regierung und Parlament zum Handeln auf. Metta Fjelkner: „Die wichtigste Forderung ist, dass der Staat eine nationale Verantwortung für Schüler und Schulen übernimmt und dass er zusieht, dass die Schulen in Schweden das werden, was wir kompensatorisch nennen. Das heißt, dass es keine Rolle mehr spielen darf, wer Papa oder Mama ist und welchen Hintergrund sie haben.“

Dazu müsse ein neues Finanzierungsmodell erarbeitet werden, das Kommunen begünstigt, wo der Bedarf am höchsten ist, so Fjelkner weiter.

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