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Menschenrechte

Proteste gegen Fußball-EM in der Ukraine

Publicerat måndag 7 maj 2012 kl 09.33

Mit Blick auf die im Sommer stattfindenden Fußball-Europameisterschaften in Polen und der Ukraine haben Repräsentanten der schwedischen Baugewerkschaften auf die schlechten Arbeitsbedingungen für Bauarbeiter in der Ukraine aufmerksam gemacht. In einem Artikel in der Tageszeitung Svenska Dagbladet heißt es, allein im Rahmen des Baus der EM-Sportstätten seien aufgrund mangelnder Sicherheitsbestimmungen zwanzig Bauarbeiter umgekommen. Fifa, Uefa und IOC müssten in ihr Regelwerk Forderungen nach angemessenen Arbeitsbedingungen aufnehnmen. Zuvor hatten bereits Schwedens Regierungschef Fredrik Reinfeldt und die Ministerin für Kultur und Sport, Lena Adelsohn Liljeroth, ihr Fernbleiben bei den Spielen in der Ukraine angekündigt. 

Im Schwedischen Fernsehen sagte Reinfeldt, Grund sei die Verletzung der Menschenrechte und der Prinzipien des Rechtsstaats in der Ukraine. Schweden folgt damit der Initiative von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die unter Verweis auf das Schicksal der Oppositionspolitikerin Julia Timoschenko einen Boykott der Spiele in der Ukraine angekündigt hatte. Der inhaftierten Timoschenko wird medizinische Hilfe verweigert. Am Freitag hatte auch die für Sport zuständige EU-Kommissarin Androulla Vassiliou erklärt, sie werde bei Spielen in der Ukraine nicht zugegen sein.

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