Du måste aktivera javascript för att sverigesradio.se ska fungera korrekt och för att kunna lyssna på ljud. Har du problem med vår sajt så finns hjälp på http://kundo.se/org/sverigesradio/
Musikalische Auszeichung

Polarpreis für Paul Simon und Yo-Yo Ma

Uppdaterat tisdag 8 maj 2012 kl 15.45
Publicerat tisdag 8 maj 2012 kl 10.08
Dem Schaffen neuer Musik verpflichtet
(3:21 min)
Cellist Yo-Yo Ma und Unterhaltungsmusiker Paul Simon (Foto: Scanpix)

Der diesjährige Polar-Preis geht an den Unterhaltungsmusiker Paul Simon und den Cellisten Yo-Yo Ma. Die beiden Amerikaner nehmen die mit jeweils 110.000 Euro dotierte renommierte Auszeichnung im August von König Carl Gustaf entgegen.

Seit 1992 geht der Polarpreis an herausragende Persönlichkeiten des Musiklebens – jeweils aus dem Bereich Klassik und Populärmusik. Der amerikanische Songwriter Paul Simon, vor allem bekannt durch sein Album „Graceland“, erhält den Preis für „vollendetes Pop-Handwerk, ständig neugeschaffene Arrangements und Texte, die den Geist der Zeit einfangen“, heißt es in der Begründung der Jury. 

Im Schwedischen Rundfunk erklärt Jury-Vorsitzender Alfons Karabuda: „Paul Simon ist ein Meister darin, fantastische Musik zu schnitzen, zu bauen und zu erschaffen. Die Mischung aus dem Hyperperfektionisten, der lange an seinen Songs feilt, bis sie ihre Einfachheit erhalten, und dem Mut, sich auf den Zufall zu verlassen, alle seine Irrfahrten, wie er es selber nennt, haben andere konventionelle Karrieren enorm beeinflusst.“ 

„Für ihn gibt es keine Grenzen"

In der Kategorie Klassik wird dieses Jahr der chinesisch-amerikanische Cellist Yo-Yo Ma geehrt. Über das Werk des 1955 geborenen Ma, dessen Alben mit etlichen Grammys ausgezeichnet wurden, sagt Karabuda: „Yo-Yo Ma ist für mich mehr als ein Ausführernder. Er nimmt sich die Stücke und macht sie sich zu eigen. Wenn Paul Simon mutig ist und sich traut, Fehler zu machen, dann ist Ma in dem Sinne mutig, als er sich mitunter unmöglicher Projekte annimmt. Er hat mit Daniel Barenboim und Bobby Mc Ferrin gearbeitet, für ihn gibt es keine Grenzen. Er strebt immer danach, etwas Neues zu schaffen.“ 

Gestiftet wurde der Polarpreis vom ehemaligen ABBA-Manager Stikkan Anderson 1989, und er gilt heute als einer der prestigeträchtigsten der internationalen Musikbranche. Wenig erstaunlich, dass auch die Preisträger selbst höchst erfreut reagierten. 

„Die beiden sind überglücklich“, erzählt Jury-Mitglied Karabuda. „Ich habe einen sehr schönen Dankesbrief von Yo-Yo Ma erhalten. Darin schreibt er, dass das Ziel des Polarpreises ausgezeichnet mit seiner eigenen Lebensphilosophie übereinstimmt, nämlich Grenzen zu überschreiten und mit Hilfe musikalischer Kommunikation einander bereichern zu können.“

Liv Heidbüchel

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Har du frågor eller förslag gällande våra webbtjänster?

Kontakta gärna Sveriges Radios supportforum där vi besvarar dina frågor vardagar kl. 9-17.

Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".