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Landflucht

Apotheken in ländlichen Gebieten schließen

Publicerat onsdag 9 maj 2012 kl 10.06
Bald nur noch für Stadtbewohner? (Foto: Caroline Åkerlund/Sveriges Radio)

In Schwedens ländlichen Gebieten werden im kommenden Jahr voraussichtlich viele Apotheken schließen. Das berichtet der Schwedische Rundfunk unter Berufung auf Apothekenunternehmen. Nach der Aufhebung des Apothekenmonopols können demnach viele Apotheken mit den geringen Umsatzzahlen in ländlichen Gebieten nicht mehr überleben. Von Seiten der Regierung hieß es, man prüfe derzeit die Marktsituation. In bestimmten Fällen könnten Apotheken durch Geschäfte ersetzt werden, die ihrerseits Medikamente anbieten.

Der Apothekenmarkt war vor rund drei Jahren mit dem ausdrücklichen Ziel dereguliert worden, eine angemessene Versorgung im ganzen Land zu garantieren. Stattdessen zeichnet sich nun offenbar eine Situation ähnlich der im Bankensektor ab, wo eine Massenschließung von Filialen in außerstädtischen Gebieten ansteht. Insgesamt ist in den vergangenen Jahren das Dienstleistungsangebot in Schwedens ländlichen Gebieten kontinuierlich zurückgegangen. Eine EU-Statistik hatte Schweden kürzlich als Sonderbeispiel für ein Land mit starker Landflucht und einem entsprechend großen Ansturm auf Großstadtregionen genannt.

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