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Olympische Sommerspiele

Schwedens Medaillenhoffnungen in London

Publicerat tisdag 24 juli 2012 kl 14.23
"Die Olympischen Spiele sind kein Touristenausflug"
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Schwedens Schwimm-Königin Therese Alshammar will es allen noch einmal zeigen (Foto: Lars Pehrson/Scanpix Schweden).
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Mit 46 schon ein Olympia-Veteran: Jörgen Persson überzeugt trotz seines Alters immer noch im Tischtennis (Foto: Wojtek Figurski/Scanpix Schweden).
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Michel Tornéus sprang im Juli mit 8,22 Metern neuen schwedischen Rekord und schürt damit Schwedens Medaillenhoffnungen (Foto: Christine Olsson/Scanpix Schweden).
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Mit ihr ist im Marathon zu rechnen: Isabellah Anderssson (Foto: Anders Wiklund/Scanpix Schweden).
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Emma Johansson holte in Peking Silber. Wird sie es noch einmal tun? (Foto: Heiko Junge/Scanpix).
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Gilt als Schwedens neuer Leichtathletik-Star: Europameisterin über 400 Meter Moa Hjelmer (Foto: Erik Mårtensson/Scanpix Schweden).
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Emma Green Tregaro will in London ihre persönlichen Bestleistung von 2,01 Metern übertreffen (Foto: AP Photo/Matt Dunham).
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Die Nummer Eins in der Welt: Springreiter Rolf-Göran Bengtsson, in London mit Hengst Casall (Foto: Claudio Bresciani/Scanpix Schweden).

Wenn am Freitag die Olympischen Sommerspiele in London eröffnet werden, beginnt auch für das Team aus Schweden der Ernst. Mit 135 Sportlern, die in 22 Disziplinen antreten, rechnet sich die Mannschaft einige Medaillenchancen aus. Am besten stehen die Aussichten den Experten zufolge im Reiten, Segeln, Schwimmen und Radfahren.

Vor vier Jahren in Peking fuhr die Mannschaft aus Schweden ohne Goldmedaille wieder nach Hause. Dieses Mal, bei den 19. Olympischen Sommerspielen, soll es anders sein. Der Chef des Sport-Ressorts von Svenska Dagbladet, Ola Billger, geht von vielleicht vier ernsthaften Anwärtern auf olympisches Gold aus. 

Gegenüber Radio Schweden gab Billger seinen Medaillentipp ab: „Beim Springreiten haben wir Rolf-Göran Bengtsson, der seit sieben Monaten die Weltrangliste anführt. In Peking holte er Silber. Dann haben wir das Schwimmen: Sara Sjöström könnte drei Medaillen holen, Therese Alshammar eine. Beim Radfahren sind Gustav Larsson und Emma Johansson ganz vorn mit dabei.“ 

Unter ferner liefen 

In der Leichtathletik sieht es für Schweden derzeit wenig berauschend aus. Dass die 29-jährige Carolina Klüft noch einmal zu ihrem sensationellen Niveau von vor sieben Jahren zurückfinden würde, hatten viele ohnehin für ausgeschlossen gehalten. Mit 22 hatte Schwedens beste Leichtathletin aller Zeiten sämtliche Goldmedaillen im Siebenkampf gewonnen. Nun musste Klüft am Wochenende verletzungsbedingt kurzfristig das Handtuch schmeißen und hat damit wohl das endgültige Ende ihrer Karriere eingeläutet. 

Stefan Olofsson, Nachrichtenchef der Sportredaktion beim Schwedischen Rundfunk, rät dazu, die Hoffnungen bei Schwedens Leichtathleten nach unten zu schrauben. Für den Kampf um eine Medaille kommen Olofsson zufolge höchstens die Hochspringerinnen Emma Green Tregaro und Eva Jungmark in Frage. 

„Vielleicht hat auch Isabellah Anderssson im Marathon eine kleine Chance“, mutmaßt der Radiojournalist. „Weitspringer Michel Tornéus könnte einen richtig guten Wettkampf hinlegen. Auch sollte man Moa Hjelmer nicht vergessen, die bei der EM Gold über 400 Meter geholt hat. Sie ist Schwedens Hoffnung für die Zukunft. Sie ist fast so etwas wie ein Star, obwohl ihre Medaillenaussichten recht klein sind.“ 

Zu freundlich zu Veteranen? 

Das Schwedische Olympische Komitee hat auch Veteranen in den London-Trupp gewählt, darunter etwa Tischtennisspieler Jörgen Persson. Für den 46-jährigen Weltmeister von 1991 sind es die siebten Olympischen Spiele in Folge. Eine Medaille konnte Persson trotz häufiger Teilnahme jedoch bislang nicht gewinnen. 

Ola Billger von Svenska Dagbladet ist vorsichtig kritisch gegenüber der Auswahl des Schwedischen Olympischen Komitees: „Größere Fehler sind dem Komitee nicht unterlaufen. Vielleicht war man zu nett. Wir haben ein paar Veteranen dabei, die vielleicht überhaupt keine Chance auf einen Finalplatz haben. London sind für sie die letzten Spiele. Auch wenn ich das im Grunde gut finde, so müssen die Anforderungen hart sein, um an Olympia teilnehmen zu dürfen. Das ist schließlich kein Touristenausflug.“

Alberico Lecchini/Liv Heidbüchel

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