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Angst vor den Taliban

Afghanische Dolmetscher wollen nach Schweden

Uppdaterat måndag 30 juli 2012 kl 11.30
Publicerat måndag 30 juli 2012 kl 10.06
Schwedische Soldaten in Nordafghanistan

Die afghanischen Sprachmittler, die für die schwedische Isaf-Truppe im nordafghanischen Mazar-i-Sharif arbeiten, haben um Asyl in Schweden angesucht. Die Einwanderungsbehörde und der zuständige Minister weisen das Anliegen zurück.

Wie die Tageszeitung Svenska Dagbladet berichtet, hat die aus insgesamt 24 Dolmetschern bestehende Gruppe ein Asylgesuch im Botschaftsbüro in dem schwedischen Stützpunkt eingereicht. Die Dolmetscher befürchten demnach, von den Taliban getötet zu werden, wenn die Mehrzahl der Soldaten der internationalen Isaf-Truppe im Jahr 2014 das Land verlässt.

Aus der schwedischen Migrationsbehörde hieß es dazu, die Asylbewilligung für eine ganze Gruppe würde eine Änderung des schwedischen Gesetzeswerks erforderlich machen. "Wir haben keine Möglichkeit, das Anliegen in seiner jetzigen Form zu behandeln", so Lennart Eriksson, Abteilungsleiter in der Migrationsbehörde, im Schwedischen Rundfunk. "Darüber hinaus muss man sich hier im Lande befinden, um überhaupt einen Asylantrag stellen zu dürfen. Nach derzeitiger Rechtslage kann man den Antrag nicht stellen, wenn man im Heimatland ist."

Migrationsminister Tobias Billström sagte unterdessen der Nachrichtenagentur TT, Ausnahmeregelungen für die Dolmetscher seien "nicht aktuell". Gesetze mit Blick auf eine einzelne Gruppe zu ändern, sei immer schwierig. Die Tatsache, dass die Sprachmittler mit den schwedischen Truppen zusammengearbeitet hätten, gebe ihnen keinen Vortritt im Asylsystem. Schweden teile "Asyl nicht als Belohnung für ausgeführte Arbeiten" aus, so der Minister.

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