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Nach Wohnungsprivatisierung

Stockholm zunehmend geteilte Stadt

Publicerat tisdag 31 juli 2012 kl 09.32
Die Vorortbewohner dürfen sich Stockholm City zumindest anschauen (Foto: Claudio Bresciani/Scanpix)

Stockholm wird zunehmend zu einer segregierten Stadt. Wie die Tageszeitung Svenska Dagbaldet berichtet, sind in den vergangenen Jahren die Einkommensunterschiede zwischen den zentralen Stadtteilen, wo vor allem wohlhabende ethnische Schweden wohnen, und den vorwiegend von Migranten bewohnten Außenbezirken stark angewachsen.

Die vom bürgerlich geführten Stadtparlament vorangetriebene umfassende Umwandlung von Mietwohnungen in so genannte Wohnrechte, bei denen man sich in eine Wohnungsgenossenschaft einkauft, hat laut der Zeitung die Zurückdrängung von Einkommensschwachen an die äußersten Ränder der Stadt beschleunigt. Zwischen 1991 und 2010 stieg die Zahl der Stadtteile, deren Einwohner rund 20 Prozent mehr als das städtische Durchschnittseinkommen verdienen, von 16 auf 36. Andererseits legte die Zahl der Stadtteile mit einem mittleren Verdienst 20 Prozent unter dem Durchschnittseinkommen um das Dreifache zu, von sechs auf 27. Im reichsten Staddteil in der Innenstadt stieg das mittlere Einkommen im Lauf der zurückliegenden zwei Jahrzehnte um 66 Prozent. Im ärmsten Teil der Außenbezirke in Skrubba ging es hingegen um 74 Prozent zurück.

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