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Immobilienblase

Dänen verderben die Sommerhäuschen-Preise

Publicerat torsdag 2 augusti 2012 kl 11.42
Sommerdomizil mit finanziellen Tücken

Vermehrte wirtschaftliche Vorsicht auf dem dänischen Immobilienmarkt lassen die Preise südschwedischer Sommerhäuser in den Keller fallen.

Manche Sommerhäuschen im südlichen Småland seien inzwischen um etwa die Hälfte billiger als noch vor ein paar Jahren, berichtet der Schwedische Rundfunk. Mitverantwortlich für den Preisverfall sind vor allem das sinkende Kaufinteresse in Dänemark, sowie die 12 000 dänischen Häuschen-Eigner, die vermehrt versuchen, ihre Landsitze in den schwedischen Wäldern abzustoßen. Die hohen Preise auf ihrem heimischen Wohnungsmarkt hatten es bis vor vier Jahren noch den Dänen ermöglicht, hohe Kredite auf ihre Erstwohnungen aufzunehmen, um sich damit Sommerdomizile im nördlichen Nachbarland zu leisten. Solche Kreditaufnahmen sind jedoch seit dem Abkühlen der dänische Finanzblase auf dem Immobilienmarkt weitaus schwieriger geworden.

Viele dänische, aber auch deutsche Sommerhaus-Eigentümer, die noch vor dem Jahr 2008 gekauft hatten, werden daher auf ihren Kosten sitzenbleiben, sagte etwa der Makler Christer Stjernfeldt dem Schwedischen Rundfunk. Er habe weitaus mehr Sommerhäuser, die zum Verkauf offen ständen, als noch in den Vorjahren. Es sei auch bedeutend schwieriger geworden sie loszuwerden, so der Makler.

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