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Transsexuelle

Erstes Rechtsverfahren wegen Diskriminierung

Publicerat fredag 3 augusti 2012 kl 09.58
Zeitaufwendige Probleme für Transsexuelle

Schweden steht nun das erste Rechtsverfahren wegen Diskriminierung einer Transperson hervor.

Bereits seit 2009 sind Transsexuelle gesetzlich vor Diskriminierung geschützt. Bislang hat jedoch noch kein Gericht das Gesetz in einem konkreten Fall prüfen können. Wie die Tageszeitung Svenska Dagbladet berichtet, hat jetzt eine Frau ihre Versicherung darauf verklagt, ihr Schwierigkeiten bei der Anmeldung ihres geänderten Vornamens bereitet zu haben. Die transsexuelle Frau hatte vor drei Jahren einen neuen, weiblichen Vornamen angenommen. Die, in Schweden unveränderliche, Sozialversicherungsnummer hatte jedoch noch Ziffern beinhaltet, die sie als Mann identifizierten. Ihre Versicherungsfirma hatte sich, im Gegensatz zur staatlichen Einwohnermeldebehörde, daran gestört und der Frau zunächst die Aufnahme in das Versicherungsregister verweigert.

Der Fall ist typisch für die alltäglichen Probleme, mit denen sich Transsexuelle herumschlagen müssen. Gewöhnlich geschehe eine solche Namensanmeldung automatisch, in diesem Fall aber musste die Frau unzählige Anrufe an die Versicherung auf sich nehmen, bis die Änderung endlich angenommen wurde, berichtet Dagens Nyheter.   

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