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HIV und gespendetes Blut

Zentrumspartei: Blutspende für Homosexuelle erleichtern

Publicerat fredag 3 augusti 2012 kl 10.45
Vorsitzende der Zentrumspartei, Annie Lööf

Die schwedische Zentrumspartei fordert neue Regeln zur Blutspende von homosexuellen Männern – und erntet damit Kritik vom Verband für sexuelle Gleichstellung.

Nach geltender Regel dürfen homosexuelle Männer nur dann Blut spenden, wenn sie bezeugen können, dass sie ein ganzes Jahr vorher keinen Sex mit anderen Männern hatten. Dies sei diskriminierend, sagte die Vorsitzende der Zentrumspartei, Annie Lööf, im Schwedischen Rundfunk. Das Wichtigste sei doch, wie man lebe, und nicht mit wem man liebe. Nicht sexuelle Präferenzen seien entscheidend, sondern wie man damit umgehe, so die Parteichefin. Dies gelte unabhängig davon, ob man Männer oder Frauen mag.

Der Interessenverband für sexuelle Gleichstellung, RFSL, kritisierte Lööfs Vorstoß als nicht gerechtfertigt. Es gebe zwar Männer, die sich von den geltenden Regeln diskriminiert fühlten. Gleichzeitig liege bei dieser Gruppe das Risiko der HIV-Ansteckung 80 Mal höher als im Rest der Bevölkerung. Vor allem müsse sichergestellt werden können, dass die Infizierung mit HIV über gespendetes Blut so weit wie möglich ausgeschlossen werde.

Die Vorschrift sexueller Enthaltsamkeit vor der Blutspende wurde vor zwei Jahren in Schweden eingeführt. Bis dahin war die Blutspende homosexuellen Männer gänzlich verwehrt.    

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